Tatverdächtige nach Brandanschlag auf Asylbewerberunterkunft in Haft
Nach dem Brandanschlag auf die Asylbewerberunterkunft in Groß Lüsewitz im Oktober 2014 konnten jetzt zwei Tatverdächtige ermittelt und verhaftet werden
25. August 2015
Am 12.10.2014 kam es gegen 00:40 Uhr zu einem Brandanschlag auf die Asylbewerberunterkunft in Groß Lüsewitz. Zunächst unbekannte Täter entzündeten zwei mit Benzin gefüllte Bierflaschen (Molotowcocktails) und schleuderten diese gegen die Fassade des mehrgeschossigen Wohnhauses. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mehrere Menschen in dem Haus, darunter auch Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern.
Eine der beiden Flaschen zersprang am Baugerüst. Dadurch gerieten der direkt dahinter befindliche Fenstersims sowie das Kunststofffenster in Brand. Die zweite Flasche war offensichtlich von dem Gerüst abgeprallt und auf dem Erdboden vor dem Gebäude zum Liegen gekommen. Bei Eintreffen der Polizei loderte das entzündete Benzin noch aus dem Flaschenhals. Es entstand Sachschaden am Haus. Menschen wurden nicht verletzt.
Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Rostock konnten nun zwei Beschuldigte festgenommen werden. Die 25 und 26 Jahre alten Männer stammen aus Groß Lüsewitz und Broderstorf.
Gegen beide hat das Amtsgericht Rostock auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rostock Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes angeordnet. Nach Ansicht des Gerichts haben die Männer mit dem Anschlag den Tod von Menschen billigend in Kauf genommen, da sie unter anderem davon ausgehen mussten, dass die Hausbewohner zum Zeitpunkt der Tat bereits schliefen.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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