Bundespolizei nimmt vier Algerier im Seehafen Rostock fest

Vier Algerier, die in Dänemark einen Asylantrag stellen wollten, wurden im Seehafen Rostock aufgegriffen – sie müssen zurück in die Schweiz, wo bereits ein Asylverfahren läuft

28. Februar 2012
Vier Algerier, die in Dänemark einen Asylantrag stellenwollten, wurden im Seehafen Rostock aufgegriffen
Vier Algerier, die in Dänemark einen Asylantrag stellenwollten, wurden im Seehafen Rostock aufgegriffen

Gestern Vormittag stellten Bundespolizisten im Seehafen Rostock vier algerische Staatsangehörige fest, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten. Die drei 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen und ein 21-jähriger Mann wollten mit einem Bus von Berlin nach Kopenhagen (Dänemark) reisen. Bei der Kontrolle im Seehafen konnten sie keinerlei Personaldokumente vorlegen und wurden festgenommen.

Bei ihren polizeilichen Vernehmungen gaben die Personen übereinstimmend an, von Paris über Freiburg und Berlin nach Rostock gereist zu sein. Sie wollten einen Asylantrag in Dänemark stellen. Da für alle vier Personen bereits in der Schweiz ein Asylverfahren betrieben wird, werden sie dorthin zurückgeschoben.

Bis dahin wurden die drei Jugendlichen an den Kinder- und Jugendnotdienst übergeben. Der 21-jährige Erwachsene wurde heute dem Haftrichter beim AG Rostock vorgeführt und befindet sich nun in der JVA Bützow.

Die Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Rostock dauern an.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock

Schlagwörter: Asyl (27)Polizei (3623)Seehafen (146)

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