Tödlicher Arbeitsunfall im Rostocker Überseehafen
Bei Wartungsarbeiten am Kühlturm des Kraftwerks im Seehafen Rostock ist ein 39-jähriger Mann von einer etwa 60 Meter hohen Arbeitsplattform gestürzt und noch am Unglücksort verstorben
15. November 2018
Am Donnerstag, 15. November, ist es gegen 09.40 Uhr im Seehafen Rostock zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen, bei dem ein 39 Jahre alter Mann ums Leben gekommen ist.
Er und sein 34 Jahre alter Kollege waren für Wartungsarbeiten am Kühlturm eines Kraftwerks auf einer ca. 60 Meter hohen Arbeitsplattform eingesetzt, als plötzlich auf einer Seite der Gondel die Seile nachgaben. Während der 34-Jährige sich festhalten konnte, stürzte sein Kollege in die Tiefe.
Er verstarb am Unglücksort. Der zweite Arbeiter konnte von der Höhenrettung in Sicherheit gebracht und ärztlich versorgt werden. Er wurde leicht verletzt. Aktuell laufen die Bergungsarbeiten.
Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, wird derzeit geprüft. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock hat dazu Ermittlungen aufgenommen.
Aktualisierung, 20:45 Uhr:
Die Bergung und die Ermittlungen gestalteten sich schwierig, da die beschädigte Arbeitsplattform eine Gefahr für alle eingesetzten Kräfte darstellte. In den Abendstunden konnte die Plattform gesichert werden. Nunmehr ist es den Ermittlungsbehörden der Polizei und des Landes möglich die Untersuchung des Falles aufzunehmen.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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