Rostock Seawolves besiegen Lok Bernau mit 87:84

Mit einem Heimsieg gegen den SSV Lok Bernau beenden die Basketballer des EBC Rostock Seawolves die Jagdsaison

25. März 2013
EBC Rostock Seawolves besiegen den SSV Lok Bernau mit mit 87:84
EBC Rostock Seawolves besiegen den SSV Lok Bernau mit mit 87:84

Am vergangenen Freitag, 22.03.2013, feierten die EBC Rostock Seawolves zum Saisonfinale einen 87:84-Zittersieg gegen den Tabellenfünften SSV Lok Bernau. In der ersten Hälfte spielten die Hausherren attraktiven Tempobasketball und führten kurzzeitig mit 20 Punkten. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aus Brandenburg Punkt um Punkt heran. Die spannende Schlussphase entschied Kwame Morgan, der in seinem letzten Einsatz für die Rostocker eine Saisonbestleistung von 37 Punkten erzielte. Sven Hellmann kam auf 18 Punkte für die Seawolves. Rostocks Basketballer nehmen Abschied von einer großartigen Regionalligaspielzeit 2012/2013 und haben sich bei ihren Fans noch mal mit einem Sieg gebührend bedankt. Durch die Niederlage der Bodfeld Baskets kletterten die Ostseestädter sogar noch auf den dritten Tabellenplatz und setzten dem Ganzen das i-Tüpfelchen auf.

Vor dem letzten Spiel der Saison 2012/2013 erhielt Kwame Morgan zum Abschied sein Seawolves-Trikot als Dankeschön für eine starke Saison als bester Punktesammler. Am Spielende sorgte er für Standing Ovations bei den 574 Zuschauern in der Rostocker Ospa-Arena.

Coach Sebastian Wild schickte zu Spielbeginn Eric Bill, Sven Hellmann, Kwame Morgan, Eric Lehmann und Jörn Boghöfer aufs Feld. Es dauerte nur wenige Augenblicke, ehe Morgan, der sein Abschiedsspiel für die Seawolves bestritt, von jenseits der Dreipunktelinie Maß nahm und den Ball versenkte – 3:0 für die Rostocker, die sich in den Anfangsminuten wacher und bissiger präsentierten. Bereits in der dritten Spielminute führten die Gastgeber mit 12:6. Sie erzwangen bei den Besuchern zahlreiche Ballverluste und Fehlwürfe aus der Distanz. In der neunten Minute trennten beide Teams erstmals zehn Zähler (27:17), zur Viertelpause stand es 30:19.

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Seawolves mehr Spielanteile. Morgan führte seine Farben mit großer Angriffslust an. Bis zur 15. Minute hatte der US-Spieler 13 Punkte auf seinem Konto und die Rostocker führten souverän mit 20 Punkten Vorsprung (42:22). Die Gäste nutzten in der Folge jedoch einige Unkonzentriertheiten und verteidigten über drei Minuten den eigenen Korb, um keine Seawolves-Zähler zu kassieren. Ein 10:0-Lauf brachte Bernau zurück in die Partie. Paul Wilsons Dreipunktewurf mit der Halbzeitsirene zum 46:37 zeigte, dass sich der Tabellenfünfte keineswegs kampflos geschlagen geben wollte.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste zunächst auf sieben Punkte (46:39) heran, ehe Morgan das Heft erneut in die Hand nahm und vor dem Schlussabschnitt den Vorsprung auf 15 Punkte (64:49) ausbaute. Was nun wieder wie ein souveräner Sieg schien, entwickelte sich im letzten Viertel noch zu einem Nervenkrimi. Wilson traf nach 13 gespielten Sekunden im letzten Durchgang einen Dreier, der den Rückstand auf neun Zähler (64:55) verkürzte. Plötzlich stockte der Seawolves-Motor, während die Bernauer Punkt um Punkt herankamen. Maßgeblichen Anteil daran hatte Wilson, der 14 seiner insgesamt 29 Punkte im letzten Viertel sammelte. In der 38. Minute fiel der Ausgleich (79:79), dann traf Eric Lehmann von außen zum 82:79, ehe Bernau mit vier Zählern in Folge die erste Führung des Abends (82:83) erzielte. In der Schlussminute kam es dann zum großen Auftritt von Kwame Morgan, der einen Dreipunktewurf unter dem Jubel der Fans zum 85:83 verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 35 Sekunden zu spielen. Bernau hatte durch Benito Barreras kurz vor Schluss die Chance, an der Freiwurflinie auszugleichen, doch er versenkte nur einen Wurf. Die Gäste hatten mehrere Chancen zur Führung, brachten den Ball unter den Korb, doch die Seawolves verteidigten ihr Revier. Fünf Sekunden vor dem Ende kassierte Bernaus Coach Rene Schilling ein technisches Foul. Morgan verwandelte daraufhin einen der zwei fälligen Freiwürfe. Nach dem Rostocker Einwurf schickten die Gäste Sven Hellmann an die Linie, der zum 87:84 traf. Bernau erhielt erneut die Chance zum Ausgleich, doch mit der Sirene verfehlte der Wurf zum Ausgleich sein Ziel.

Kwame Morgan ließ sich nach dem Spiel von den Fans gebührend feiern. Der Matchwinner krönte seinen letzten Auftritt im Seawolves-Trikot mit 37 Punkten, zwölf Rebounds und sechs Assists. Sven Hellmann erzielte 18 Punkte. Steffen Stöhr kam auf zwölf Zähler und neun Rebounds. Bei den Gästen punkteten vier Spieler zweistellig. Paul Wilson markierte 29 Punkte, Finn Göing beendete die Partie mit 14 Punkten und zwölf Rebounds, während Benito Barreras zwölf Punkte, sieben Rebounds und sieben Assists auflegte.

Viertelstände:
30:19, 16:18, 18:15, 23:32

Für den EBC Rostock spielten:
Eric Bill (8 Punkte), Jörn Boghöfer (3), Dominik Breitschuh (-), Robert Gürlich (nicht eingesetzt), Sven Hellmann (18), Eric Lehmann (3), Kwame Morgan (37 Punkte, 12 Rebounds), Steffen Stöhr (12 Punkte, 9 Rebounds), Axel Stüdemann (6)

Quelle: EBC Rostock Seawolves, Foto: Katharina Süß

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