Rostock Seawolves unterliegen Citybasket Recklinghausen mit 61:63 (30:29)

Nach einer intensiven und ruppigen Basketballschlacht mussten sich die Rostock Seawolves am letzten Spieltag der Hinrunde bei Citybasket Recklinghausen unglücklich geschlagen geben

6. Dezember 2015
Rostock Seawolves (im Bild: Daniel Lopez) unterliegen Citybasket Recklinghausen (Foto: Stefan Junghanns)
Rostock Seawolves (im Bild: Daniel Lopez) unterliegen Citybasket Recklinghausen (Foto: Stefan Junghanns)

Am letzten Spieltag der Hinrunde lieferten sich die Rostock Seawolves bei Citybasket Recklinghausen eine intensive und ruppige Basketballschlacht, die mit einer unglücklichen 61:63-Niederlage für die Rostocker endete. Dadurch rutschten die Wölfe auf den sechsten Rang in der Tabelle ab. Kein Team konnte sich im gesamten Spielverlauf mit mehr als fünf Zählern absetzen. Sechs Sekunden vor Schluss sicherte der überragende Cavel Witter, der insgesamt 32 Punkte erzielte, den Sieg mit einem Treffer aus der Nahdistanz. Mit der Schlusssirene traf Franz Winkler zum Ausgleich. Leider stand der Rostocker Schütze beim letzten Wurf im Aus, so dass Rostock unglücklich unterlag. Matt Hunter kam auf 27 Zähler und elf Rebounds für die Seawolves.

Die Wölfe starteten hungrig in die Partie und führten bereits nach 44 Sekunden mit 4:0. Die Recklinghäuser legten von Beginn an das Heft des Spiels in die Hände ihres US-amerikanischen Neuzugangs Cavel Witter. Der Guard erzielte allein zwölf der 17 Citybasket-Punkte des ersten Abschnitts. Auf Rostocker Seite hielt Matt Hunter sein Team mit neun Zählern im ersten Abschnitt im Rennen.

Die 320 Zuschauer in der Vestischen Arena Alfons Schütt, darunter zehn mitgereiste Fans der Seawolves, sahen ein sehr physisches Spiel beider Teams. Recklinghausen suchte als Tabellenletzter den Kampf um jeden Ball, die Wölfe jagten dem dritten Sieg in Folge nach. Das Resultat war ein schnelles Spiel mit vielen Fehlwürfen auf beiden Seiten. Die Hausherren nutzten im zweiten Abschnitt einen 10:2-Lauf nach vier punktlosen Minuten, um die Führung (27:24, 18. Min) wieder an sich zu reißen. Ivo Slavchev traf kurz vor Ende des zweiten Abschnitts einen Dreier; dadurch lagen die Wölfe zur Halbzeit mit 30:29 vorn.

Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Basketballschlacht auf beiden Seiten fort. Insgesamt gab es in dieser Partie 15 Führungswechsel, 13 Mal stand es unentschieden. Bis zur Schlussphase war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem Witter für Recklinghausen und Hunter für Rostock die Offensive ihrer Teams bestimmten. Der wichtigste Mann der Gastgeber kam auf zehn Punkte im Schlussviertel, darunter waren allein sechs Zähler in den letzten 70 Sekunden. Auf der Gegenseite markierte Hunter 13 Punkte für die Wölfe. 2:10 Minuten vor Schluss brachte André Murillo die Rostocker nach dem zweiten erfolgreichen Seawolves-Dreier der Begegnung mit 57:54 in Front. Danach kam es zum Showdown, in dem Witter mit seinem Team das bessere Ende für sich hatte. Franz Winklers Schuss mit ablaufender Spieluhr landete zwar im Netz und hätte die Verlängerung bedeutet, doch leider stand der Seawolves-Guard auf der Grundlinie, so dass der Wurf für ungültig und das Spiel als verloren gewertet wurden.

Nach dieser bitteren Auswärtsniederlage stehen die Seawolves zur Saisonhalbzeit auf dem sechsten Tabellenplatz mit einer Bilanz von sechs Siegen und fünf Niederlagen. Am kommenden Samstag startet die Rückrunde mit dem Derby gegen die Itzehoe Eagles. Dann werden zahlreiche Fans der Seawolves ihr Team begleiten. Das Fanradio Wolfsgeheul und Seawolves TV werden ebenfalls dabei sein und vom Spiel berichten.

„Wir haben heute nicht die defensive Intensität gefunden, die uns in den letzten Wochen das Fundament für die erfolgreichen Spiele gegeben hat. Darüber hinaus haben wir einfach schlecht getroffen. Wir hatten genügend Möglichkeiten in Korbnähe und von außen, haben viele davon leider nicht getroffen. Am Ende hat Cavel Witter als überragender Spieler den Sack zugemacht. Es ist eine bittere Niederlage. Man darf der aktuellen Tabellensituation einfach nicht trauen. Man muss in jedem Spiel an seine Höchstleistung herankommen, davon waren wir heute meilenweit entfernt. Von daher darf man sich nicht wundern, wenn es auswärts eine Niederlage gibt“, meinte Seawolves-Coach Sebastian Wild nach dem Spiel.

Viertelstände (REC-HRO):
17:16, 12:14, 17:13, 17:18

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Hunter (27), Vogt (0), Lopez (8), Rivers (4), Murillo (8), Slavchev (3), Hellmann (8), Markert (3), Winkler (0), Gulley (0), Lange (0)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Stefan Junghanns

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