Verein „Energiebündnis Rostock“ gegründet

Im Kulturhistorischen Museum hat sich am 14. Juli 2016 ein Verein gegründet, der dem seit 2011 bestehenden Energiebündnis Rostock eine rechtliche Basis für zukünftige Aktivitäten geben soll

5. August 2016
Gründung des Vereins Energiebündnis Rostock (Foto: Foto: Katrin Zimmer)
Gründung des Vereins Energiebündnis Rostock (Foto: Foto: Katrin Zimmer)

An historischer Stätte hat sich am 14. Juli 2016 der Verein Energiebündnis Rostock gegründet, teilt das Amt für Umweltschutz mit. Im Kulturhistorischen Museum Rostock kamen 13 Gründungsmitglieder zusammen, um dem seit 2011 bestehenden Energiebündnis Rostock mit der Vereinsgründung eine rechtliche Basis für zukünftige Aktivitäten zu geben.

Gründungsmitglieder sind die Universität Rostock, die Kreishandwerkerschaft Rostock-Bad Doberan, der VDI Bezirksverein M-V, die Stadtwerke Rostock AG, die WIRO GmbH, die Rostocker Straßenbahn AG, die Stadtentsorgung Rostock AG, Eurawasser Nord GmbH, der Agenda 21-Rat von Rostock, die Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH Rostock, die BUND-Gruppe Rostock, die Vattenfall Europe New Energy Ecopower GmbH sowie die Hansestadt Rostock.

Den Vorsitz des Vorstands wird Professor Egon Hassel von der Universität Rostock übernehmen. Seine beiden Stellvertreter sind Oliver Brünnich von den Stadtwerken und Ralf Zimlich von der WIRO, Schriftführer ist Holger Matthäus von der Hansestadt Rostock. Der Verein verfolgt das Ziel, die Energiewende in der Hansestadt aktiv mitzugestalten. Beispielgebend wollen die Mitglieder für die Energiewende und den Klimaschutz werben.

So werden zum Beispiel mit der Energietour in Rostock, die in Kooperation mit der Volkshochschule organisiert wird, konkrete Maßnahmen der einzelnen Mitglieder des Energiebündnisses vorgestellt und erlebbar gemacht. Da für die Energiewende neben der Umstellung auf erneuerbare Energien auch Energiesparen und erhöhte Energieeffizienz wichtige Handlungsfelder sind, soll zukünftig ein Netzwerk zum Austausch von Erfahrungen und Ideen zu weiteren Aktivitäten anregen.

Bei der Vereinsgründung wurde auch über die Förderung von Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen durch das Bundesumweltministerium informiert, die zukünftig verstärkt in Anspruch genommen werden sollen.

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle, Foto: Katrin Zimmer

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2 Kommentare

  • Jochen Hoffmann sagt:

    Der letzte Satz – …Förderung von Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen … – sollte Schwerpunkt werden.
    Energiesparen und erhöhte Effizienz (s. o.) bitte nicht als „Nebeneffekt“, sondern Schwerpunkt.
    „Erneuerbare Energien“ sind Hirngespinste, die es wegen der Physik gar nicht geben kann.
    Man sollte die Gelegenheit nutzen, und endlich mal über effiziente Energiegewinnung (durch Umwandlung aus anderen Energieformen) bei gleichzeitiger Rückführung der Bedarfe nachdenken wie – was geht auch ohne Strom?
    Jochen Hoffmann
    Mitglied Kundenbeirat WEMAG

  • Thomas Lutz sagt:

    Egal wieviele Energievereine gegründet werden und viefiele Energieberater unser BUM einsetzt um über so genante Energieeffizienzmaßnahmen zu informieren.
    Die Energiewende wird deswegen nicht verwirklichbarer.
    Strom ist großtechnisch nicht speicherbar und wird auch nimals speicherbar werden.
    Die Energiewende ist eine der großen luft nummern unserer noch Kanzlerin die jeglicher grundlage der vernunft entbeeren.
    oder Vieleicht CO² klimawandel nicht wirklich.
    Googeln sie mal SVENSMARK EFFEKT.
    Ich kann nur dafon abraten die Kanzlerin mit einer Stimme zu unterstützen.

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