Gepardennachwuchs zeigt sich auf der Außenanlage

Malika und ihre fünf flauschigen Sprösslinge verzücken die Rostocker Zoo-Besucher

15. Juni 2015, von
Malika und ihr Gepardennachwuchs im Zoo Rostock
Malika und ihr Gepardennachwuchs im Zoo Rostock

Verzücken heute Mittag im Rostocker Zoo. Nein nicht Eisbärenjunge Fiete, der zwar auch immer viele Zoobesucher zum Verweilen an die Bärenburg lockt, sondern der Gepardennachwuchs zog heute die Aufmerksamkeit auf sich. Malika und ihre fünf flauschigen Kätzchen, zwei Männchen und drei Weibchen, hatten ihren ersten großen Auftritt auf der Außenanlage und begeisterten die Zaungäste. Der Mutter dicht auf den Fersen tappten die Geschwister ohne langes Zögern ins Freie und erkundeten das 1.000qm große Gelände. Kleine Fieplaute waren von ihnen zu hören, wenn sich Mama mal etwas zu weit entfernt hatte. Schnell fand sich die junge Familie aber wieder zusammen und weiter ging es mit dem ersten sommerlichen Herumtollen.

Kleiner Gepard im Zoo Rostock
Kleiner Gepard im Zoo Rostock

Am 28. April waren die kleinen Geparde auf die Welt gekommen und haben sich in den letzten Wochen hinter den Kulissen gut entwickelt. Für Mutter Malika war es die erste Geburt. Sie selbst gehört zum letzten Gepardenwurf in Rostock vor fünf Jahren. Mutter Tiha war damals kurz nach der Geburt gestorben und ihr Nachwuchs mit der Flasche aufgezogen worden. Die Handaufzucht erweist sich heute als hilfreich. Gelassen reagiert Malika auf die ihr vertrauten Tierpflegerinnen, die die Gewichtsentwicklung kontrollieren können und dem jüngsten Katzenbaby mit Aufzuchtmilch aushelfen können. Denn obwohl Geparden bis zu sieben Junge bekommen können, wird es an der mütterlichen Milchbar mitunter etwas knapp. So konnte sich auch das kleine Nesthäkchen nach einer schwierigen Anfangsphase mit viel Überlebenswillen stärken.

Gepardentierpfleger Andrea Marx und Ellen Hinz neben Kuratorin Antje Zimmermann
Gepardentierpfleger Andrea Marx und Ellen Hinz neben Kuratorin Antje Zimmermann

Heute wiegen die kleinen Raubkatzen 1,5 bis knapp 3 Kilogramm und werden von Malika weitgehend allein aufgezogen, während Vater Akido naturgemäß sein Einzelgängerleben in der Nachbarschaft genießt. Der Franzose war für die Rostocker Gepardenzucht an die Warnow gebracht worden. „Malika ist eine ganz liebe Mama, fürsorglich und aufmerksam vom ersten Augenblick an“, lobt Tierpflegerin Andrea Marx, die zum dritten Mal Gepardennachwuchs in seinen ersten Lebensmonaten begleitet – für sie immer wieder ein beruflicher Höhepunkt. „Trinken, schlafen, trinken, schlafen“, so beschreibt sie den Alltag der Kleinen. Jetzt fangen sie auch an zu toben und vom Fleisch der Mama zu naschen, das extra klein dargereicht wird.

Noch bis zu zwei Jahre wird die kleine Familie auf der Anlage zu sehen sein. Zunächst nur ein paar Stunden draußen, weil sie noch sehr viel schlafen. Auch der Blick in den Innenraum wird erst später für die Besucher freigegeben, damit der Gepardennachwuchs sich in Ruhe entwickeln kann.

Noch sind die beiden Gepardenmännchen und die drei Weibchen namenlos. Namensvorschläge können wieder beim Zoo eingereicht werden.

Fotos vom Gepardennachwuchs im Zoo Rostock:

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