Geparden-Nachwuchs im Zoo Rostock getauft

Makeda, Mali, Mayla, Thabo und Akin – so heißen die Geparden-Babys im Rostocker Zoo seit heute

17. Juli 2015
Gepardentaufe im Zoo Rostock: Die Tierpflegerinnen Ellen Hinz (li.) und Andrea Marx verteilten heute bei der Taufe die Fressnäpfe, mit den Namenschildern für ihre Schützlinge (Foto: Joachim Kloock)
Gepardentaufe im Zoo Rostock: Die Tierpflegerinnen Ellen Hinz (li.) und Andrea Marx verteilten heute bei der Taufe die Fressnäpfe, mit den Namenschildern für ihre Schützlinge (Foto: Joachim Kloock)

Toben, klettern, springen, balgen und fressen – das sind derzeit die Lieblingsbeschäftigungen der fünf kleinen Raubkätzchen von Gepardin Malika. Ganz normal für das Alter. Nach ihrer heutigen Taufe haben die fünf Lieblinge im Zoo Rostock auch einen Namen. Die Wahl der Tierpfleger aus rund 400 Vorschlägen aus ganz Deutschland fiel auf Makeda, Mali, Mayla, Thabo und Akin. Die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) und der Zoo hatten zur Namenssuche aufgerufen. Schon seit 1996 ist die RSAG Pate für die Geparden im Zoo Rostock. Dementsprechend groß war die Freude über die Fünflinge, die Gepardin Malika am 28. April zur Welt gebracht hat. Vater ist der sechs Jahre alte Akido.

Die Tierpfleger hatten sich wohlklingende afrikanische Namen, die zu den grazilen Savannen- und Steppentieren passen, gewünscht. Die größten Vorkommen gibt es gegenwärtig noch südlich der afrikanischen Sahara. Die geschickten Jäger sind stark vom Aussterben bedroht. Die drei Kätzchen hören künftig auf die Namen Makeda (die Schöne), Mali (Reichtum) und Mayla (kleine Schönheit). Die beiden Kater hören auf die stolzen Namen Thabo (Glück) und Akin (der Tapfere). Die Sieger der Namenswahl waren zur heutigen Taufe eingeladen.

Mit der Entwicklung der Mini-Geparden zeigt sich Kuratorin Antje Zimmermann sehr zufrieden. „Malikas Nachwuchs wiegt jetzt schon zwischen 3.600 und 5.000 Gramm. Auch unser kleines Sorgenkind konnte zu ihren Geschwistern aufschließen. Seit etwa einem Monat sieht man auch die markante Scheitel-, Nacken- und Rückenmähne, die sich später wieder zurückbildet. Der erste Tierarztbesuch war am 1. Juli. Auch dort haben die Jungtiere eine gute Figur gemacht und ihre erste Impfung erhalten.“

Kaufmännischer Vorstand der Rostocker Straßenbahn AG, und Zoodirektor Udo Nagel (re.) freuen sich mit den Namensgebern über die gelungene Taufe (Foto: Joachim Kloock)
Kaufmännischer Vorstand der Rostocker Straßenbahn AG, und Zoodirektor Udo Nagel (re.) freuen sich mit den Namensgebern über die gelungene Taufe (Foto: Joachim Kloock)

Die Fünf fressen mittlerweile alles, was auch die Mutter bekommt: Mäuse, Meerschweinchen, Kaninchen, Hühnchen oder Rind. Die Tierpfleger können meistens nur noch einmal am Tag das Säugen durch Mutter Malika beobachten. Futter bekommt die Geparden-Familie morgens vor dem Rauslassen und am Abend nach dem Reinholen. Die Kleinen haben schnell gelernt, dass es abends etwas Tolles gibt, wenn sie auf Zuruf ins Haus kommen. Regelmäßige Ruhephasen gehören nach wie vor zum Alltag der Katzen, wobei die richtigen Schlafphasen immer weniger werden. In Abhängigkeit vom Wetter sind die Jungtiere sehr viel draußen, vor allem zwischen 11 und 16 Uhr.

Mutter Malika hat sich inzwischen auch vom Aufzuchtstress erholt. „Sie nimmt sich immer mal wieder eine kleine Auszeit und sucht sich ein Plätzchen fern ab vom Getummel ihrer quirligen Fünferbande“, berichtet Antje Zimmermann. „Wird es ihr zu ruhig, dann ruft sie die Kleinen und sofort sind sie zur Stelle und tollen auf ihrer Mutter herum. Hin und wieder setzt sie dem übermütigen Treiben auch ein Ende, indem sie ihre Jungen auf ihre sanfte, aber erfolgreiche Art und Weise zur Ordnung ruft.“

Neues Video vom Geparden-Nachwuchs 2015 im Zoo Rostock:

Technisches Hilfswerk eröffnet die Feriensaison

Am 18. Juli starten die Ferien in Mecklenburg-Vorpommern und auch im Zoo Rostock ist einiges los. Am kommenden Sonnabend ist das Technische Hilfswerk (THW) von 10 bis 16 Uhr mit einer Riesenrutsche und vielen anderen Mitmach-Angeboten vor Ort und freut sich über viele Besucher. Sie ist zehn Meter hoch, zwölf Meter lang und macht vor allem eins: richtig viel Spaß. Mit der Riesenrutsche im Zoo Rostock wird der erste Ferientag in Mecklenburg-Vorpommern mit Sicherheit ein besonderes Erlebnis. Wer genug vom Rutschen hat, kann bei all den anderen Angeboten auf dem Veranstaltungsplatz im Zoo vorbeischauen, welche die Ehrenamtlichen des THW mit im Gepäck haben. Der Lkw-Ladekran, das Mehrzweckarbeitsboot oder die Bobby-Car-Strecke sind nur einige Beispiele. Bei der Knotenstrecke und der Bastelstraße können die Besucher tüfteln und kreativ werden und beim großen Quiz ihr Allgemeinwissen testen. Als besonderen Höhepunkt gibt es um 13 Uhr eine kleine Tierschau, bei der man den Tierpflegern und ihren Schützlingen ganz nah kommen kann. Wichtiger Hinweis am Rande: Wer die Riesenrutsche testen möchte, sollte lange Bekleidung dabei haben, um Verletzungen durch die Reibungswärme zu verhindern.

Sommerferienprogramm im Überblick
bis 29. August 2015

  • Montags:
    11.00-17.00 Uhr – „Aus alt mach neu“ mit dem Upcycling Atelier
  • Dienstags:
    10.00 Uhr – Tierpfleger-Schnupperkurs*
  • Mittwochs:
    14.00 Uhr – Bärenstarke Führung*
    16.00 Uhr – Hier steppt der Bär – Führung für Kinder*
  • Donnerstags:
    11.00-17.00 Uhr – Kinderschminken
    14.00 Uhr – Führung: Schüler für Schüler*
  • Freitags:
    19.00 Uhr – Nächtliche Tropenexpedition*

*kostenpflichtig, Infos und Anmeldung unter 0381-2082 179

Quelle: Zoo Rostock, Fotos: Joachim Kloock

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