Pavel Dotchev ist neuer Trainer bei Hansa Rostock

Der 51-jährige Pavel Dotchev wurde vom Vorstand des F.C. Hansa Rostock als neuer Cheftrainer verpflichtet und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019

19. Mai 2017, von
Pavel Dotchev ist neuer Trainer bei Hansa Rostock
Pavel Dotchev ist neuer Trainer bei Hansa Rostock

Hansa Rostock ist auf der Nachfolgersuche für den beurlaubten Cheftrainer Christian Brand fündig geworden. Pavel Dotchev wurde heute offiziell als neuer Trainer vorgestellt. Der 51-jährige Deutsch-Bulgare hat bei Hansa Rostock einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben.

Dotchev steigt sofort in die Kaderplanung für die kommende Spielzeit ein und will sich bereits morgen beim Auswärtsspiel in Chemnitz ein erstes persönliches Bild von der Mannschaft machen. Im letzten Drittligaspiel der Saison wird jedoch – ebenso wie im Landespokalfinale am Donnerstag gegen Pampow – noch Interimstrainer Uwe Ehlers auf der Bank sitzen.

„Mein Ziel ist es, eine Mannschaft zu entwickeln und zu formen, die in den nächsten zwei, drei Jahren zusammenspielt“, erklärt der Fußballlehrer, „am besten natürlich in der zweiten Liga“. Auch wenn er „keine großen Sprüche klopfen“ möchte, gibt es Erwartungen von außen und an sich selbst. Er sei nicht hergekommen, um im nächsten Jahr um den Klassenerhalt zu kämpfen, stellt Dotchev klar. Das Ziel sei, spätestens 2019 in die Zweite Liga aufzusteigen.

Mit Aufstiegen kennt sich der zweit- und drittligaerfahrene Trainer gut aus. 2005 stieg er mit Paderborn auf, in der letzten Spielzeit mit Erzgebirge Aue. Mit Preußen Münster verpasste er 2013 den Zweitligaaufstieg als Tabellenvierter nur knapp. „Damit passt er perfekt in unser Anforderungsprofil und zu den damit verbundenen ehrgeizigen Zielen“, erklärt Sportvorstand René Schneider und ist sich sicher, „dass wir mit Pavel sehr viel Spaß haben werden“.

Den hohen Erwartungen im Hansa-Umfeld ist sich der neue Trainer durchaus bewusst, aber „diese Herausforderung ist genau das, was ich brauche“, erklärt Dotchev und hegt keinen Zweifel daran, „dass wir eine gute Mannschaft zusammenstellen werden und dass wir eine erfolgreiche Mannschaft im nächsten Jahr sehen werden“, auch wenn die Mannschaft noch nicht gleich komplett ist. „Wir müssen Geduld haben mit dem Kader und jetzt nicht nervös werden, weil die Vorbereitung vor der Tür steht und der Kader noch nicht vollständig ist“. Gute Spieler gibt es genug, sie müssen nur zueinander und zu seiner Spielphilosophie passen, erläutert der Fußballlehrer, der in seinen Planungen eher auf einen kleinen, jungen Kader mit Entwicklungspotential setzt und auch dem Nachwuchs aus den eigenen Reihen seine Chance geben möchte.

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