Kinder wegen Maske mit Messer bedroht

Zwei Kinder wurden Montagnachmittag in einer Straßenbahn von einem Jugendlichen mit einem Messer bedroht und aufgefordert ihren Mund-Nase-Schutz abzusetzen

11. November 2020
Kinder wegen Maske mit Messer bedroht
Kinder wegen Maske mit Messer bedroht

Am 9. November 2020, gegen 15.30 Uhr, saßen ein 13-jähriges Mädchen und ein 11-jähriger Junge ganz hinten in der Straßenbahn der Linie 1, die durch den Hölderlinweg stadteinwärts fuhr. Beiden Kindern fielen zwei Jugendliche auf, die sich ebenfalls im hinteren Teil der Straßenbahn befanden und sich sehr laut verhielten.

Einer der Jugendlichen ging sodann auf die Kinder zu und setzte sich neben das Mädchen. Anschließend holte er ein Taschenmesser aus der Jackentasche, klappte es auf und hielt es dicht vor das Gesicht der 13-Jährigen. Der junge Mann forderte die Kinder auf, ihre Masken abzunehmen und bedrohte sie. Dabei unterstrich er seine drohenden Worte mit einer Geste, indem er einen Finger vor seinem Hals lang zog. Die Kinder nahmen die Maske ab. Als das Mädchen die Maske wieder aufsetzen wollte, wiederholte der Jugendliche, dass sie die Maske absetzen sollen. Die Kinder stiegen am Dierkower Kreuz aus. Die Jugendlichen blieben in der Straßenbahn.

Die beiden männlichen Jugendlichen können wie folgt beschrieben werden:

1. Person:

  • sehr kurze Haare (fast Glatze)
  • ca. 12 bis 14 Jahre alt
  • ca. 140 bis 150 cm groß

2. Person:

  • normale Haare
  • ca. 12 bis 14 Jahre alt
  • ca. 140 bis 150 cm groß
  • dunkel gekleidet

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe zur Aufklärung des Sachverhalts.

Sollten Sie Angaben zu den Tatverdächtigen, zum Tathergang machen oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden Sie gebeten sich beim Kriminaldauerdienst (KDD) in Rostock, Ulmenstraße 54 unter der Telefonnummer

0381 / 4916-1616 zu melden. Auch nimmt jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de entsprechende Hinweise entgegen.

Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen Bedrohung auf. Die Rostocker Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

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