12. Leuchtturm in Flammen 2011

Neujahrsparty mit Feuerwerk und Lasershow am Leuchtturm Warnemünde

1. Januar 2011, von

Ein glückliches Jahr 2011, liebe Leser! Na, habt ihr den Jahreswechsel gut überstanden und die bösen Geister heute Nacht ordentlich mit Feuerwerk verjagt?

Wer noch nicht genug von Silvesterparty und Feuerwerksraketen hatte, für den gab es heute in Warnemünde einen Nachschlag. Bereits zum zwölften Mal stand der „Leuchtturm in Flammen“.

12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde
12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde

Nein – es hatte sich keine Silvesterrakete im historischen Bauwerk verfangen und es in Brand gesteckt. Vielmehr gab es eine knapp halbstündige Show aus Licht, Feuer und Laser zu bestaunen, die das fast 37 Meter hohe Warnemünder Wahrzeichen vor sternklarer Nacht effektvoll in Szene setzte.

Begleitet wurde das dumpfe Knallen der Feuerwerkskörper von meist verträumter, herzergreifender Musik.

12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde
12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde

Passend zum Motto der diesjährigen Inszenierung „Lebe deinen Traum“ hießen dann auch die ausgewählten Titel „In Dreams“ von Roy Orbison oder „Dream On“ von Nazareth. Ein besonderer Höhepunkt war das Lied „Träume auf Eis“, das von Midnight Blue aus Graal-Müritz live auf der Bühne unter dem Leuchtturm vorgetragen wurde.

Alan Kuphal und Elisabeth Döhring Neujahr 2011 in Warnemünde
Alan Kuphal und Elisabeth Döhring Neujahr 2011 in Warnemünde

„Ich fand es etwas zu langatmig, aber im Großen und Ganzen sehr gelungen“, sagte Alan Kuphal, der sich die Show von einem Strandaufgang betrachtet hatte.

„Weil es ganz schön kalt ist, hätte man es vielleicht etwas kompakter machen können“, meint auch seine Partnerin Elisabeth Döhring etwas bibbernd. Schon seit vier Uhr nachmittags waren die beiden Rostocker Studenten in Warnemünde auf den Beinen.

12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde
12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde

Denn bevor es so richtig losging, wurde bereits ab 15 Uhr die Promenade vom Leuchtturm bis zum Hotel Neptun in eine Party-Meile verwandelt. Um das leibliche Wohl kümmerten sich die Bratwurst- und Glühweinverkäufer in ihren Buden. Gegen kalte Füße halfen die Party-Hits, die Radiomoderator Steffen Holz bis zum Beginn des eigentlichen Spektakels um 18 Uhr auflegte und damit die Gäste zum Tanzen animierte.

12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde
12. Leuchtturm in Flammen in Warnemünde

80.000 Schaulustige, so die Angaben der Veranstalter am Abend, hatten sich in Warnemünde eingefunden, um mit „Leuchtturm in Flammen“ ins neue Jahr 2011 zu starten.

Für das kleine Fischerdorf an der Ostsee, das mit Großveranstaltungen nicht ganz unerfahren ist, dennoch eine logistische Herausforderung. Viele Rostocker nutzten vor allem die S-Bahn, um zum Leuchtturm zu kommen. Wer allerdings erst in Lichtenhagen zusteigen wollte, dem konnte es am 1. Januar durchaus passieren, dass er einen vollgestopften Zug weiterfahren lassen musste, ohne selbst einsteigen zu können.

Viele wollten sich eben dieses beeindruckende Event nicht entgehen lassen.

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4 Kommentare

  • conny sagt:

    es war giiiigantisch!!! traumhaft schön!!!!
    der urlaub über weihnachten/neujahr hat sich echt gelohnt….
    sind noch bis zum 8.1. in warnemünde.
    echt empfahlenswert!!

    allen ein glückliches, erfolgreiches neues jahr!

    liebe grüße
    conny drung

  • Gerlinde Büttner sagt:

    Durch Freunde angeregt, konnten wir „Leuchtturm in Flammen“ das erste mal erleben. Ganz große Klasse. Wir kommen wieder.

  • Jürgen sagt:

    Wir haben uns hinreissen lassen, das Spektakel von einem Schiff aus zu betrachten. Leider haben wir da von der gesamten Show nicht viel mitbekommen. Das Feuerwerk konnten wir gut sehen und es war gigantisch, aber der Rest … also vom Schiff aus ist das nicht zu empfehlen.
    Bedauerlich war auch, dass auf den Wegen und Straßen nichts geräumt war und doch sehr viele Mensche damit ihre Probleme hatten, besonders ältere …
    Logistisch gab es beim „Abtransport“ auch so einige Schwierigkeiten. Zwar hatte die Polizei den Tunnel am Bahnhof im Blick, aber an der Fähre nach Markgrafenheide ging nichts mehr. Ein Männchen verkaufte Tickets für 5000 Menschen. Da kam bei dem Gedrängel schon Panik auf und Frauen mit ihren Kindern und ältere Menschen begannen zu schreien. Vielleicht hätte man hier auf den Ticketverkauf verzichten sollen oder den Verkauf anders regeln können…

    Auf jeden Fall, wollen wir nächstes Jahr wieder hin.

  • Dirk von Rostock-Blogs sagt:

    Moin moin,

    ich wünsche den Lesern und selbstverständlich auch den Autoren von Rostock-Heute ein frohes Neues und viel Erfolg im neuen Jahr.

    Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle, stellvertretend für viele andere, die Möglichkeit nutzen und euch einmal ganz herzlich für eure Arbeit zu danken, mit der ihr die Rostocker Nachrichtenwelt bereichert.

    Vielen Dank und macht weiter so!

    Dirk

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