Ein glückliches Jahr 2011, liebe Leser! Na, habt ihr den Jahreswechsel gut überstanden und die bösen Geister heute Nacht ordentlich mit Feuerwerk verjagt?
Wer noch nicht genug von Silvesterparty und Feuerwerksraketen hatte, für den gab es heute in Warnemünde einen Nachschlag. Bereits zum zwölften Mal stand der „Leuchtturm in Flammen“.

Begleitet wurde das dumpfe Knallen der Feuerwerkskörper von meist verträumter, herzergreifender Musik.


„Weil es ganz schön kalt ist, hätte man es vielleicht etwas kompakter machen können“, meint auch seine Partnerin Elisabeth Döhring etwas bibbernd. Schon seit vier Uhr nachmittags waren die beiden Rostocker Studenten in Warnemünde auf den Beinen.
Denn bevor es so richtig losging, wurde bereits ab 15 Uhr die Promenade vom Leuchtturm bis zum Hotel Neptun in eine Party-Meile verwandelt. Um das leibliche Wohl kümmerten sich die Bratwurst- und Glühweinverkäufer in ihren Buden. Gegen kalte Füße halfen die Party-Hits, die Radiomoderator Steffen Holz bis zum Beginn des eigentlichen Spektakels um 18 Uhr auflegte und damit die Gäste zum Tanzen animierte.

Für das kleine Fischerdorf an der Ostsee, das mit Großveranstaltungen nicht ganz unerfahren ist, dennoch eine logistische Herausforderung. Viele Rostocker nutzten vor allem die S-Bahn, um zum Leuchtturm zu kommen. Wer allerdings erst in Lichtenhagen zusteigen wollte, dem konnte es am 1. Januar durchaus passieren, dass er einen vollgestopften Zug weiterfahren lassen musste, ohne selbst einsteigen zu können.
Viele wollten sich eben dieses beeindruckende Event nicht entgehen lassen.