Warnemünder Turmleuchten am 9. April 2022

Am 9. April soll das Warnemünder Turmleuchten 2022 nachgeholt werden – es gibt eine Zuschauerbegrenzung und Tickets, die zwischen vier und acht Euro kosten

8. März 2022, von
Warnemünder Turmleuchten am 9. April 2022 (Foto: Archiv)
Warnemünder Turmleuchten am 9. April 2022 (Foto: Archiv)

Die Corona-Pandemie hat dem Warnemünder Turmleuchten an den letzten Neujahrstagen einen Strich durch die Rechnung gemacht. An Großveranstaltungen mit Zehntausenden Besuchern war nicht zu denken. Doch, nachdem das große Neujahrsspektakel im vergangenen Jahr erstmals komplett abgesagt werden musste, soll es in diesem Jahr nachgeholt werden.

Warnemünder Turmleuchten 2022 am 9. April

Der Termin steht: Am 9. April, eine Woche vor Ostern, soll das Warnemünder Turmleuchten mit Feuerwerk, Licht und Lasershow sowie Live-Auftritt stattfinden – das diesjährige Motto ist noch nicht bekannt.

Es ist die erste Großveranstaltung seit Beginn der Corona-Pandemie in Rostock. „Die gesamte Crew, alle Mitwirkenden und Partner freuen sich darauf, die Gäste endlich wieder am Leuchtturm verzaubern zu können“, sagt Martina Hildebrandt von der veranstaltenden Hanseatischen Eventagentur.

Begrenzte Zuschauerzahl mit kostenpflichtigen Tickets

Anders als in den Vorjahren wird die Zuschauerzahl begrenzt und es müssen kostenpflichtige Eintrittskarten erworben werden – „erstmals und hoffentlich ausnahmsweise“, betont Tourismusdirektor Matthias Fromm. Durch die Einnahmen sollen die Kosten für Vorsorgemaßnahmen und Hygieneauflagen teilweise kompensiert werden.

Aktuell erlaubt die Corona-Landesverordnung höchstens 25.000 Besucher. Nach dem 20. März könnte diese Beschränkung weiter gelockert werden oder komplett entfallen. „Das Gelände ist sehr weitläufig, so dass mit der Zuschauerbeschränkung ausreichend Platz gegeben ist, um Abstand zu halten“, so Fromm, „dennoch spielt der Sicherheitsaspekt eine zentrale Rolle“.

Ob und welche Auflagen (Maske, Corona-Test) für die Veranstaltung gelten, steht noch nicht fest. Ab dem 20. März sollen alle „tiefgreifenderen Schutzmaßnahmen“ entfallen. Darauf hatten sich Bund und Länder am 16. Februar verständigt. Was dies im Detail für derartige Großveranstaltungen bedeutet, ist bislang unklar.

Fest steht: Es soll drei eingezäunte Zuschauerbereiche geben. Der Abschnitt „Promenade 1“ (8 Euro Eintritt) reicht vom Leuchtturmvorplatz bis zum Hotel Hübner, „Promenade 2“ (6 Euro) weiter bis zum Hotel Neptun. Am Strand kosten Tickets 4 Euro. Die Zugangsbeschränkungen gelten am Veranstaltungstag ab 15 Uhr, Einlass ist ab 16 Uhr. Das Vorprogramm startet um 17 Uhr, die eigentliche gut halbstündige Show voraussichtlich um 21:30 Uhr. Tickets sind ab morgen unter www.mvticket.de sowie an Vorverkaufsstellen erhältlich.

Erstmals sollen in diesem Jahr auch die Dünen eingezäunt und so vor dem verbotenen Betreten geschützt werden. Den besseren Dünenschutz hatte der Ortsbeirat in der Vergangenheit mehrfach angemahnt, ebenso wie mehr Toiletten für die Besucher.

Vom Ümblädern und Leuchtturm in Flammen zum Turmleuchten

Der spektakuläre Warnemünder Jahresauftakt entstand aus den Millenniumsfeierlichkeiten und findet in diesem Jahr zum 22. Mal statt. Bereits 1997 startete das – mit etwa 1.000 Besuchern noch überschaubare – „Ümblädern in Warnemünn“, das fürs ‚Umblättern‘ des Kalenders ins neue Jahr stand. Traditionell leuchtet zum Ende der Veranstaltung die neue Jahreszahl am Leuchtturm auf. 2015 wurde die Veranstaltung von „Leuchtturm in Flammen“ in „Warnemünder Turmleuchten“ umbenannt.

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