Mann am Passagierkai Warnemünde aus Wasser gerettet

Ein 30-jähriger alkoholisierter und nur mit einer Unterhose bekleideter Mann wurde in der Nacht zum Sonntag am Warnemünder Passagierkai aus dem Wasser gerettet

6. Juli 2015
Mann am Passagierkai Warnemünde aus Wasser gerettet
Mann am Passagierkai Warnemünde aus Wasser gerettet

Am 05.07.2015 Uhr gegen 00:30 Uhr wurden über den Notruf der Polizei Hilferufe aus dem Bereich Passagierkai Kreuzfahrtterminal mitgeteilt. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte die Rufe bei der Überfahrt mit der Stromfähre nach Hohe Düne.

Bei der wasserseitigen Absuche der Liegeplätze am Passagierkai konnte durch die Schlauchbootbesatzung der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock gegen 00:40 Uhr ein 30-jähriger Mann im Wasser festgestellt werden.

Dieser hielt sich an einem Festmacherring an der Spundwand fest und war nur mit einer Unterhose bekleidet. Der Mann wurde in das rettende Boot geborgen und an Land verbracht.

Ein Atemalkoholtest stellte 1,01 Promille fest, bereits während der Rettung machte der Mann einen verwirrten und orientierungslosen Eindruck, zusätzlich gab er an Ersatzdrogen einzunehmen. Wie lange er im Wasser war und wo er seine Sachen abgelegt hat, konnte er nicht sagen.

Ein angeforderter RTW übernahm anschließend den bereits sichtlich erschöpften Mann und die ärztliche Versorgung. Ein besonderer Dank gilt in diesem Rahmen dem mitteilenden Bürger, der in Anbetracht der Umstände dem Mann wahrscheinlich das Leben rettete.

Alkoholisierter Sportbootfahrer auf treibendem Sportboot im Badebereich Warnemünde

Am 04.07.2015 gegen 14:00 Uhr wurde der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock ein treibendes Sportboot im Badebereich Warnemünde/Strand durch die Rettungsschwimmer des Turm 5 mitgeteilt.

Ein Rettungsschwimmer begab sich zum treibenden Boot und stellte dort den schlafenden Bootsführer und Alkoholgeruch fest. Die Schlauchbootbesatzung vom Küstenstreifenboot "Warnow" begab sich umgehend vor Ort. Die Ursache für den Schlaf des Bootsführers konnte schnell ermittelt werden. 2,38 Promille wurden bei der Atemalkoholkontrolle festgestellt.

Der Bootsführer muss sich nun wegen Trunkenheit im Schiffsverkehr verantworten. Das Boot wurde umgehend aus dem Badebereich entfernt und in den Hafen geschleppt. Badende kamen durch das treibende Boot nicht zu Schaden.

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

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