Wettbewerb für Warnemünder Mittelmole geht in zweite Phase

Hohe Qualität und Vielfalt bei den 15 ausgewählten Wettbewerbsbeiträgen für die zweite Runde

24. Februar 2012
Wettbewerb für Warnemünder Mittelmole geht in die zweite Phase
Wettbewerb für Warnemünder Mittelmole geht in die zweite Phase

„Die Vielfalt, Qualität und Originalität der eingereichten Arbeiten war beeindruckend. Für die Entwicklung der Mittelmole sind die in die zweite Phase genommenen Arbeiten ein Garant für das gewünschte Ziel, diesen Ort zu einem lebendigen und repräsentativen Stadtteil zu entwickeln“, sagte Oberbürgermeister Roland Methling im Anschluss an die gestrige Jurysitzung.

Für den städtebaulichen Wettbewerb Warnemünde Mittelmole hatten insgesamt 58 nationale und internationale Architekten und Stadtplaner ihre Entwürfe eingereicht. Diese Ideenskizzen wurden zur Vorbereitung der Preisrichtersitzung einer intensiven Vorprüfung durch die Ämter der Hansestadt Rostock, sowie Vertreter der Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH (WIRO) und Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH (HERO) in Zusammenarbeit mit dem mit der Wettbewerbsdurchführung beauftragten Büro D&K drost consult GmbH unterzogen.

Am 23. Februar 2012 fand die erste Phase des zweistufigen Wettbewerbs mit der Preisgerichtssitzung unter Vorsitz von Frau Professorin Christiane Thalgott, freischaffende Architektin und Stadtplanerin aus München, ihren Abschluss. Die insgesamt neun stimmberechtigten Preisrichter haben in ihrer ganztägigen Sitzung in der Yachthafenresidenz in Hohe Düne mit Blick auf das gegenüberliegende Wettbewerbsgebiet der Mittelmole gemeinsam aus einer großen Brandbreite der eingereichten Entwürfe die 15 interessantesten Arbeiten für die zweite Phase ausgewählt, berichtete Frau Professorin Thalgott. „Es war eine spannende Auseinandersetzung mit den Arbeiten und eine konstruktive Diskussion“.

Die Preisrichter, unter ihnen Stadtplaner, Landschaftsplaner und Verkehrsplaner aus ganz Deutschland und als Sachpreisrichter Oberbürgermeister Roland Methling, der Geschäftsführer der WIRO Ralf Zimlich, Dr. Steffen Wandschneider für den Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Ordnung sowie Regine Pentzien für den Ortsbeirat Warnemünde, konnten aus mehr als 50 Arbeiten auswählen und damit auf der Grundlage des intensiv in der Öffentlichkeit diskutierten Auslobungstextes die Weichen für die entscheidende 2. Phase des Wettbewerbs stellen.

Die ausgewählten Büros haben nun die Aufgabe, aus ihren eingereichten Ideen ausgearbeitete Entwürfe für die Mittelmole zu erstellen, von denen dann die prämierten Arbeiten eine wesentliche Grundlage für den städtebaulichen Entwurf des Bebauungsplanes für die Mittelmole sein werden.

Die Jury wird dazu am 31. Mai zum zweiten Mal tagen, um mit der Vergabe von drei Preisen die Wettbewerbssieger zu ermitteln. Die eingereichten Arbeiten der ersten Phase bzw. die Skizzen der 15 ausgewählten Teilnehmer für die zweite Phase können erst nach der zweiten Sitzung der Jury veröffentlicht werden, um der Richtlinie für Wettbewerbe zu entsprechen und allen Teilnehmern gleichen Chancen einzuräumen.

Die Information der Öffentlichkeit wird unmittelbar nach dem 2. Preisgerichtssitzung erfolgen und mit einer Ausstellung, die von einem Bürgerforum begleitet wird, allen Interessierten Gelegenheit geben, sich über die Ergebnisse zu informieren.

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle

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