Die B 105 zwischen Bargeshagen und dem Ostsee Park bei Sievershagen wird ab Montag, 22. Juni 2026, für den Durchgangsverkehr voll gesperrt. Eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert, insbesondere Pendler aus Richtung Bad Doberan sollten jedoch zusätzliche Fahrzeit für ihren Arbeitsweg einplanen.

Wichtig für alle, die zum Einkaufen wollen: Der Ostsee Park bleibt während der gesamten Baumaßnahme aus Richtung Rostock erreichbar. Auch die Kreuzung B 105/Admannshäger Damm in Bargeshagen bleibt aus Richtung Bad Doberan befahrbar.

Vollsperrung der B 105 vom 22. Juni bis 24. Juli 2026

Im Zeitraum vom 22. Juni bis 24. Juli 2026 wird die stark verschlissene Fahrbahn der B 105 zwischen Bargeshagen und dem Ostsee Park bei Sievershagen komplett erneuert. Dafür muss die Straße in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Eine halbseitige Verkehrsführung ist laut Straßenbauamt Stralsund nicht möglich: Die vorhandenen Straßenbreiten reichen nicht aus, um die Arbeiten fachgerecht auszuführen und gleichzeitig die Sicherheit von Beschäftigten und Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten.

Immerhin soll die Vollsperrung kürzer ausfallen als ursprünglich geplant. Die Asphaltarbeiten werden nun in einem sehr straffen Zeitplan gebündelt, sodass die dafür notwendigen Vollsperrungen nach aktuellem Stand bis Freitag, 24. Juli 2026, abgeschlossen sein sollen – vorausgesetzt, Wetter und Technik spielen mit, so das Straßenbauamt.

Nach dem Ende der Vollsperrungen kommt es weiterhin zu Beeinträchtigungen durch Arbeiten in den Nebenanlagen. Der Verkehr wird dann mit Bauampeln geregelt. Insgesamt soll die Baumaßnahme bis Dienstag, 8. September 2026, andauern.

Großräumige Umleitung

Für den Durchgangsverkehr wird eine großräumige Umleitung ausgeschildert. Sie führt über Bartenshagen (Kreisstraße LRO 108), Parkentin (LRO 112) und Lambrechtshagen (LRO 111), im weiteren Baufortschritt über Bartenshagen (LRO 108), Parkentin (LRO 112), Klein Schwaß (LRO 112) und den Tannenweg in Rostock. Die Umleitung gilt jeweils auch in Gegenrichtung.

Je nach Fahrtziel bietet sich eine weiträumige Umfahrung des Bereichs über die A 20 an.

Hintergrund: Risse und ausgemagerter Asphalt

Anlass der Sanierung ist der schlechte Zustand der Fahrbahn. Sie weist deutliche Schäden auf – darunter Längs- und Netzrisse sowie ausgemagerte Asphaltbereiche; in einzelnen Bereichen musste bereits mehrfach geflickt werden. Voruntersuchungen haben ergeben, dass sowohl die Deckschicht als auch die darunterliegende Binderschicht dringend erneuert werden müssen. Wegen der hohen Verkehrsbelastung wäre ohne Sanierung mit einer raschen weiteren Verschlechterung zu rechnen.

Konkret wird die Fahrbahn rund zwölf Zentimeter tief abgefräst. Anschließend werden eine neue Binderschicht von etwa acht Zentimetern und eine neue Asphaltdeckschicht von etwa vier Zentimetern eingebaut.

Die Arbeiten führt die Firma Georg Koch GmbH aus Malchin aus. Die Kosten von rund einer Million Euro trägt der Bund.

Aktuelle Informationen zum Baufortschritt sind ab Baubeginn unter www.strassen-mv.de/karte abrufbar.