Erneut Orang-Utan-Nachwuchs im Zoo Rostock

Miris Baby ist da – der vierte Orang-Utan-Nachwuchs kam gestern vor den Augen der Besucher mitten im Darwineum zur Welt

25. April 2018
Auch Orang-Utan-Dame Miri kümmert sich rührend um ihr Jungtier (Foto: Zoo Rostock/Joachim Kloock)
Auch Orang-Utan-Dame Miri kümmert sich rührend um ihr Jungtier (Foto: Zoo Rostock/Joachim Kloock)

Nun ist auch Orang-Utan-Dame Miri stolze Mama. Die Zoomitarbeiter sind glücklich über eine komplikationsfreie Geburt, die sie und die Besucher des Darwineum erstmals live beobachten konnten. Im Gegensatz zu ihren Gefährtinnen hat das 13-jährige Weibchen seinen ersten Nachwuchs am Montag (23. April), um 16.25 Uhr nicht im Rückzugsbereich, sondern mitten im Darwineum zur Welt gebracht. Die ersten Gratulanten waren Papa Ejde (37) und die neugierige Halbschwester Surya (4). Desinteresse zeigte lediglich Sunda, die Mutter von Nesthäkchen Surya.

Miri bildet eine Orang-Utan-WG mit Ejde, Sunda und Surya. Sie wurde am 3. August 2004 im englischen Zoo Twycross in der Grafschaft Leicestershire geboren und ist dort in einem funktionierenden Familienverband aufgewachsen. Mit dem Neubau des Darwineum kam die selbstbewusste Miri am 21. August 2012 in den Rostocker Zoo. Miris Jungtier macht Ejde zum vierten Mal zum Vater, mit Partnerin Sunda hat er bereits drei Kinder.

„Das Jungtier wirkt sehr kräftig und gesund und wiegt schatzungsweise 1.500 Gramm“, sagte Zookuratorin Antje Zimmermann. „Da die völlig entspannte Mutter aber in der Tropenhalle unterwegs ist, konnten wir das Geschlecht noch nicht genau identifizieren. Wir sind aber sehr froh, dass sich Miri wie auch die anderen Neumütter Dinda (11) mit LinTang (2 1/2 Monate) und Hsiao-Ning (14) mit Niah (9 Monate), die mit Gruppenchef Sabas zusammenleben, sehr sanft und rührend um ihr Baby kümmert. Das läuft hervorragend.“

Über die wachsende Orang-Utan-Kita und den kleinen Neuzugang von Miri freut sich auch die Wiro Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft, die die Patenschaft über beide Orang-Utan-Gruppen übernommen hatte. Sobald feststeht, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, möchte der Zoo zur öffentlichen Namenssuche aufrufen.

Quelle: Zoo Rostock, Fotos: Joachim Kloock

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