Ostseesparkasse Rostock erhöht Preise für private Girokonten

Zum 1. Dezember 2015 passt die Ostseesparkasse Rostock die Preise für ihre Privatgirokonten zum Teil deutlich nach oben an

29. Juli 2015
Ostseesparkasse Rostock erhöht Preise für private Girokonten
Ostseesparkasse Rostock erhöht Preise für private Girokonten

Acht Jahre ist es her, als die OSPA zum letzten Mal neue Preise für ihre Privatgirokonten definierte. In dieser Zeit hat sich einiges bewegt. „Wir haben viel in unsere Standorte und in die Qualifikation unserer Mitarbeiter investiert“, sagt Karsten Pannwitt, Vorstandsmitglied der Ostseesparkasse Rostock (OSPA). „Doch vor allem ist seitdem die gesamte Bankenlandschaft in Bewegung geraten.

Die Niedrigzinsen belasten die Sparer genauso wie die Banken und uns. Auch der Regulierungsdrang in Europa erschwert unsere Arbeit. Wir müssen also gegensteuern, wenn wir ein gewohnt guter Partner für unsere Kunden bleiben wollen.“ In letzter Zeit mussten bereits viele Institute ihre Preise angleichen. Zum 1. Dezember 2015 geht auch die OSPA diesen Schritt. „Wir haben uns jedes Kontomodell genau angeschaut, ergänzen teilweise die Leistungspalette und erhöhen einzelne Posten – aus unserer Sicht moderat“, erklärt Karsten Pannwitt.

Beispielsweise ändert sich der Grundpreis für das Inklusiv-Konto um 2,49 Euro monatlich – übrigens die größte Steigerung innerhalb der Preisanpassung. Künftig ist in diesem Modell auf Kundenwunsch dann auch eine Kreditkarte kostenfrei enthalten. Außerdem bleiben die Buchungsposten inklusive. Das Online-Konto ist auch in Zukunft gratis – ohne Bedingungen eines monatlichen Geldeingangs oder einer geforderten Einlage. Und auch die Angebote für Kinder und junge Erwachsene gibt es weiterhin zum Null-Tarif.

Generell lohnt ein genauerer Blick auf die eigene Art der Kontonutzung. Pannwitt: „Denn wer einmal prüft, ob sein Konto noch zu seinen Bedürfnissen und Gewohnheiten passt, kann seine Kosten mitunter sogar senken. Unsere Berater helfen gern.“

Die Leistungen der Girokonten sind in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut worden: Für jedes Konto ist Online-Banking möglich, die Sicherungsverfahren wie zum Beispiel pushTAN sind ausgefeilter denn je und künftig kostenfrei, und auf der SparkassenCard ist die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens eingerichtet.

Hinzu kommt eine Infrastruktur, die mit ihren flexiblen Öffnungszeiten und einem flächendeckenden Netz aus über vierzig Filialen in der gesamten Branche des Landes Maßstäbe setzt. „Und genau das wollen wir unseren Kunden auch morgen noch bieten“, so Karsten Pannwitt.

Alle betroffenen Kunden der OSPA erhalten ab Mitte August detaillierte Informationen auf ihrem Kontoauszug und können sich mit ihren Fragen an die Berater in den Filialen und telefonisch an den OSPA-Kundenservice wenden. Außerdem stehen auf ospa.de dann zahlreiche Informationen bereit.

Quelle: OstseeSparkasse Rostock

Schlagwörter: Finanzen (8)Geld (8)OSPA (19)

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1 Kommentar

  • T. Lauter sagt:

    Das Online-Banking / die digitale Finanzwirtschaft spart kosten. Kontaktloses Bezahlen nutzt niemand. Filialen besuchen auch nur noch wenige. Es liegt nahe, dass auch die OSPA unter der dauerhaft niedrigen Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank „leidet“. Anstelle die kleinen Kunden zur Kasse zu bitten, sollte die OSPA die Filialen, in denen die Mitarbeiter vermehrt Däumchen drehen, überdenken.

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