Kunsthalle Rostock: Otto und Oskar Manigk

Manigk – Vater und Sohn in der Kunsthalle Rostock

24. Januar 2010, von

Manigk - Vater und Sohn, Kunsthalle Rostock Die Rostocker Kunsthalle eröffnet die Saison mit einer großen Sammlungsausstellung. Gezeigt werden Werke aus zwei Malergenerationen: von Otto und Oskar Manigk (Vater und Sohn). Beide besitzen eine hohe Bedeutung für die Kunst in Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus. Die Anwesenheit eines NDR-Fernsehteams unterstrich diesen Stellenwert.

Jörg-Uwe Neumann Am gestrigen Samstag wurde die Schau offiziell eröffnet. Bis zum 25. Februar 2010 kann die Ausstellung noch besucht werden. Oskar Manigk war trotz Wetterchaos aus Berlin angereist. Jörg-Uwe Neumann begrüßte als Leiter der Kunsthalle die Gäste aufs Herzlichste und dankte für das zahlreiche Erscheinen. Darüber hinaus blickte er auf das Jahr 2009 zurück und schien voller Tatendrang für 2010.

Oskar Manigk vor einem seiner Werke in der Rostocker Kunsthalle Alle jetzt zur Schau gestellten Werke der Manigks sind Schenkungen. Otto Manigks Werke wurden von seiner Witwe übergeben und Oskar Manigk hinterließ seine Werke persönlich nach einer Ausstellung im Jahr 2004 in Rostock.

Im Anschluss an Neumanns Worte übernahm Lutz Wohlrab das Mikrofon. Als Psychoanalytiker, Verleger und intimer Kenner der Werke stellte er die Künstler vor.

Lutz Wohlrab Kurzbiografien von Otto Manigk und von dessen Sohn Oskar wurden den Zuhörern auf interessante Art und Weise näher gebracht. „Zwei Künstler, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten“ bekräftigte Wohlrab mein subjektives Empfinden.

Ausstellungseröffnung: Manigk (Vater und Sohn) in RostockDie Werke von Otto Manigk erinnerten mich ein wenig an van Gogh, Oskar Manigk hingegen eher an Picasso, welches Herr Wohlrab unterstrich: „Picasso ist seine Identifikationsfigur.“

„Der Bildwitz bis zum Sarkasmus“, „die direkte Handschrift“ oder „der große Einfallsreichtum mit teilweise absurden Humor“ waren nur einige Beispiele, wie der Psychoanalytiker das Schaffen von Oskar Manigk beschrieb.

Oskar Manigk vor seinen Werken Das Ende seiner Ausführungen bildete ein Gedicht, das den tollen Humor des Künstlers unterstrich. Anschließend konnten die Bilder in Begleitung des anwesenden Malers besichtigt und diskutiert werden.

Etwas skurril erschienen mir die Werke anfangs schon, bei genauerem Betrachten könnte ich mir jedoch sehr gut vorstellen einen „Manigk“ in meine Wohnung zu hängen, zumindest eine Kopie.

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