Hansa Rostock gewinnt gegen Preußen Münster mit 4:3

3:0-Führung, 4:1-Pausenstand – doch dann wurde es für die Hansa-Kogge noch einmal spannend beim Drittligastart gegen den SC Preußen Münster

27. Juli 2014, von
Hansa-Fans beim Spiel gegen Preußen Münster
Hansa-Fans beim Spiel gegen Preußen Münster

3:0-Führung, 4:1-Pausenstand – alles sah nach einem sicheren Sieg der Hansa-Kogge aus, beim heutigen Drittligaauftakt gegen Preußen Münster. Doch nach einem Doppelschlag gelang dem SCP im zweiten Durchgang der Anschluss und es wurde noch einmal spannend im Preußenstadion.

11.000 Zuschauer, darunter etwa 2.000 Hansa-Fans, sehen beim Sonntagsspiel im Preußenstadion an der Hammer Straße eine Rostocker Startelf, in der mit Kapitän Christian Stuff, Kai Schwertfeger und Christian Bickel drei Neuzugänge vertreten sind.

Hansa Rostock gewinnt gegen Preußen Münster mit 4:3

Halil Savran bringt Hansa Rostock gegen Preußen Münster mit 1:0 in Führung
Halil Savran bringt Hansa Rostock gegen Preußen Münster mit 1:0 in Führung

Nach einer kurzen Abtastphase gibt es in der 6. Minute Eckstoß für Hansa Rostock. Christian Bickel flankt den Ball im zweiten Versuch auf den Kopf von Halil Savran, der die Kugel zur 1:0-Führung einköpft (7. Minute). Schrecksekunde auf der Gegenseite, als Hansa-Keeper Jörg Hahnel den Ball direkt vor die Füße von Abdenour Amachaibou klärt, der es aus 30 Metern mit einem Lupfer probiert – Hahnel ist jedoch rechtzeitig zurück im Tor (10. Minute).

In der 13. Minute klingelt es erneut im Kasten von SCP-Keeper Daniel Masuch. David Blacha verwertet einen schönen Querpass von Savran zum 2:0. Ein Freistoß leitet eine Viertelstunde später dann sogar das 3:0 der Rostocker ein. Nach einer Ablage von Blacha trifft Kai Schwertfeger von der Strafraumgrenze aus (27. Minute).

Christian Bickel (Hansa Rostock) freut sich nach seinem Tor gegen Preußen Münster
Christian Bickel (Hansa Rostock) freut sich nach seinem Tor gegen Preußen Münster

Drei Gegentreffer in der ersten halben Stunde, doch der SCP gibt nicht auf. Nach einer kurz ausgeführten Ecke der Gastgeber flankt Marcus Piossek den Ball in den Rostocker Strafraum, wo Dominik Schmidt zum 1:3 einköpft (31. Minute). Hansa Rostock zeigt sich vom Gegentreffer jedoch unbeeindruckt. Nach einer schönen Vorlage von Shervin Radjabali-Fardi kommt Christian Bickel in der 39. Minute an der Strafraumgrenze völlig frei zum Schuss und jagt die Kugel passgenau zum 4:1 ins linke Triangel. Mit diesem Stand verabschieden sich die Mannschaften zum Pausentee.

Wechselbad der Gefühle: Hansa-Trainer Peter Vollmann
Wechselbad der Gefühle: Hansa-Trainer Peter Vollmann

Hansa geht es nach dem Seitenwechsel offensiv geruhsamer an. Nach zwanzig ereignisarmen Minuten bringt eine Standardsituation Preußen Münster zurück ins Spiel. Nach einem Freistoß befördert Piossek den Ball rechts an der Mauer vorbei ins Rostocker Tor (68. Minute). Nur zwei Zeigerumdrehungen später gelingt den Hausherren sogar der Anschlusstreffer. Marcel Reichwein trifft nach Vorlage von Mehmet Kara mit einem Seitfallzieher zum 3:4 (70. Minute).

Die Schlussphase hat es noch einmal in sich. Erst vergibt Rogier Krohne seine Chance im Strafraum der Rostocker (85. Minute), dann wird Jens Truckenbrod nach seinem zweiten bösen Foul mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (87. Minute). Denis-Danso Weidlich und Marcel Ziemer können ihre Chancen nicht nutzen, doch Hansa Rostock rettet die knappe 4:3-Führung über die Zeit und fährt im ersten Spiel den ersten Dreier der Saison ein.

Weiter geht es für die Hansa-Kogge am nächsten Samstag, wenn der FC Rot-Weiß Erfurt zum Ost-Duell in der DKB-Arena zu Gast ist.

Tore:
0:1 Halil Savran (7. Minute)
0:2 David Blacha (13. Minute)
0:3 Kai Schwertfeger (27. Minute)
1:3 Dominik Schmidt (31. Minute)
1:4 Christian Bickel (38. Minute)
2:4 Marcus Piossek (68. Minute)
3:4 Marcel Reichwein (70. Minute)

Aufstellung, FC Hansa Rostock:
Jörg Hahnel (Torwart)
Robin Krauße, Christian Stuff , Steven Ruprecht, Shervin Radjabali-Fardi
Sascha Schünemann (Jovan Vidovic, ab 79. Minute), Kai Schwertfeger
Christian Bickel, Denis-Danso Weidlich, David Blacha (Manfred Starke, ab 72. Minute)
Halil Savran (Marcel Ziemer, ab 79. Minute)

Fotos: osnapix/Titgemeyer

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