Rostock Seawolves besiegen Hertener Löwen mit 95:79 (31:48)

Nach einer tollen Aufholjagd in der zweiten Hälfte feiern die Basketballer der Rostock Seawolves gegen die Hertener Löwen ein Mega-Comeback

18. Januar 2016
Rostock Seawolves (im Bild: Matt Hunter) besiegen die Hertener Löwen (Foto: Tobias Hahn)
Rostock Seawolves (im Bild: Matt Hunter) besiegen die Hertener Löwen (Foto: Tobias Hahn)

Nach den ersten zwei Punkten des Spiels durch Daniel Lopez lief der Offensivmotor der Gäste heiß: Herten verwandelte im ersten Abschnitt sechs von neun Dreier. In der dritten Minute lagen die Seawolves mit 2:9 in Rückstand, in der achten Minute stand es 13:21 aus Sicht der Seawolves. Beide Teams suchten schnell den Abschluss, Herten hatte jedoch das bessere Wurfglück und führte nach dem ersten Abschnitt bereits zweistellig mit 15:28.

Der Rückstand der Wölfe wuchs zu Beginn des zweiten Durchgangs auf 15 Zähler an (15:30, 11. Min) an, ehe plötzlich ein Ruck durch das Rudel ging. Nach einer Umstellung in der Defensive erzielten die Löwen nur zwei Punkte in den weiteren vier Minuten, Rostock hingegen erzielte zwölf Zähler, so dass die Wölfe in der 14. Minute nur noch mit fünf Punkten zurücklagen (27:32). Diese Aufholjagd entpuppte sich leider nur als Strohfeuer, denn Herten fand daraufhin wieder seinen Rhythmus und zog dank einer bemerkenswerten Trefferquote in der gesamten ersten Hälfte von 56 Prozent aus dem Feld bis zur Pause auf 31:48 davon. Die Seawolves trafen in den ersten beiden Abschnitten nur 38 Prozent ihrer Feldwürfe.

In der Kabine schien Coach Sebastian Wild die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Seawolves bissig und hungrig auf Korberfolge. Sie fletschten nun sowohl in Angriff als auch in der Verteidigung die Zähne und gewannen den dritten Durchgang mit 36:13, um sich eine 67:61-Führung vor dem Start des letzten Viertels zu krallen.

Unterstützt von den 2.100 Zuschauern in der StadtHalle Rostock übernahmen die Hausherren im letzten Abschnitt die Kontrolle und spielten wie entfesselt auf. Franz Winkler baute den Vorsprung nach zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen auf 77:68 (33. Min) aus – spätestens jetzt war der Hertener Widerstand war gebrochen. Die Seawolves zogen bis zum Ende auf phasenweise 18 Punkte davon (93:75, 39. Min) und feierten mit den Fans den neunten Saisonsieg.

„Wir wussten, wie Herten agieren will: Sie sind ein hochprozentig treffendes Team, wenn man ihnen den Zug zum Korb und den Fastbreak erlaubt. Das haben wir ihnen in der ersten Halbzeit gegeben. Das lag vor allem auch an unserer teils überhasteten Offensive. Dass Herten die Würfe so gut trifft, spricht für die Qualität des Teams. In der Halbzeit haben wir gesagt, dass wir im Angriff überlegter spielen und aggressiver in der Defensive auftreten wollen. Wir wollten auch keine Hertener Offensiv-Rebounds mehr zulassen, denn genau das ist unser Treibstoff, um unser eigenes Offensiv-Spiel aufzuziehen. Das haben die Jungs eindrucksvoll umgesetzt. Dafür spreche ich ihnen mein großes Kompliment aus. Als wir Feuer gefangen hatten, war die Unterstützung in der Halle enorm. Es war ein unglaublich wichtiger Sieg, den sich das Team hart verdient hat”, meinte Seawolves-Coach Sebastian Wild nach der erfolgreichen Aufholjagd.

Das nächste Heimspiel bestreiten die Rostock Seawolves am Sonntag, den 7. Februar 2016, um 16:00 Uhr am WIRO-Spieltag gegen den SC Rist Wedel. Karten sind online auf tickets.Seawolves.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Viertelstände (HRO-HER):
15:28, 16:20, 36:13, 28:18

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Gulley (nicht eingesetzt), Hellmann (20), Hunter (19), Lange (0), Lopez (2), Markert (11), Murillo (12), Rivers (4), Slavchev (8), Vogt (7), Winkler (12)

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Tobias Hahn

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