Rucksack führt zu Teilsperrung des Hauptbahnhofes
Ein abgestellter Rucksack sorgte gestern für eine Teilsperrung des Rostocker Hauptbahnhofs – der Rucksack konnte danke Polizeihund als unbedenklich eingestuft wurden
26. April 2019
Am gestrigen Mittag (25.04.2019), gegen 12:40 Uhr wurden die Beamten der Bundespolizei zu einem Einsatz am Hauptbahnhof Rostock gerufen.
Der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn hatte am Bahnsteig 1 einen abgestellten Rucksack entdeckt, der offensichtlich niemanden zuzuordnen war.
Durch die eingesetzten Beamten der Bundespolizei wurde der Rucksack zunächst als so genannter „Nicht zuzuordnender Gegenstand“ eingestuft. Lautsprecherdurchsagen, Videoauswertungen und Befragungen zur Ermittlung des Eigentümers am Bahnhof verliefen negativ. Der Besitzer ließ sich nicht auffinden. Da der Inhalt des Rucksackes unklar war, wurden alle verfügbaren Streifen der Bundespolizei zusammengezogen und eine Sperrung der Bahnsteige 1, 2 und 3 veranlasst. Die an den Bahnsteigen verkehrenden Züge wurden auf andere Gleise umgeleitet.
Ein über die Landespolizei angeforderter Sprengstoffspürhund der Polizeiinspektion Güstrow gab dann um 14:42 Uhr Entwarnung. Polizeihund „Dak“ schlug nicht an und der Rucksack konnte als unbedenklich eingestuft wurden. In der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten in ihm u. a. Schulsachen, Flaschen und eine Brotdose. Der Rucksack samt Inhalt wurde als so genannte „Fundsache“ an die Deutsche Bahn übergeben. Durch die Einsatzmaßnahmen kam es im Zugverkehr bei zehn Zügen zu insgesamt 30 Minuten Verspätungen.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Rostock
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