Sanierung der Straße Am Güterbahnhof

Ab Montag, dem 19. Oktober 2020, wird die Straße Am Güterbahnhof auf ihrer gesamten Länge grundhaft ausgebaut – die Arbeiten sollen im Dezember 2021 beendet sein

14. Oktober 2020
Sanierung der Straße Am Güterbahnhof
Sanierung der Straße Am Güterbahnhof

Die Straße Am Güterbahnhof, von der Richard-Wagner-Straße weiter in östliche Richtung bis zur Bahnhofstraße verlaufend, soll auf ihrer gesamten Länge grundhaft ausgebaut werden. Dies ist notwendig, da sich Fahrbahn und Gehwege in einem schlechten baulichen Zustand befinden und insgesamt nicht mehr den heutigen verkehrlichen Nutzungsanforderungen insbesondere im Hinblick auf Barrierefreiheit entsprechen. Auch die Straßenbeleuchtung inklusive Kabelbestand wird komplett erneuert und moderne, energiesparende LED-Leuchten montiert. Die bisherige Straßenentwässerung wird durch neue Straßenabläufe und Anschlussleitungen ersetzt.

Die Maßnahme ist Bestandteil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Erweiterungsgebiet Ehemaliger Güterbahnhof“ und wird treuhänderisch im Auftrag der Hanse- und Universitätsstadt Rostock durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH betreut.

Die Arbeiten beginnen am 19. Oktober 2020 und sollen im Dezember 2021 beendet sein.

Mit der Sanierung der Straße Am Güterbahnhof erfolgt eine verkehrliche Neuordnung der Fahrbahn als Einbahnstraße (in Richtung Bahnhofstraße) mit versetzt angeordneten Parktaschen zum Längsparken für insgesamt 16 Pkw.

Die barrierefreien Gehwege werden mit rotbuntem Klinkerpflaster, die Sicherheits- und Seitenstreifen mit Granitpflaster und die Fahrbahn mit lärmminderndem Asphalt befestigt. Für sehbehinderte Menschen werden an der Einmündung zur Richard-Wagner-Straße Blindenleitplatten verlegt. Zur Erhöhung der Sicherheit – die Straße ist auch Schulweg – werden Sperrpoller entlang der Fahrbahn in den Bereichen eingeordnet, die nicht für das Längsparken vorgesehen sind.

„Mit den geplanten Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen werden wir einen lärmreduzierten, verkehrsberuhigten und vor allem verkehrssicheren Bereich schaffen, in dem sich die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße Am Güterbahnhof rundum wohlfühlen können“, so Dr. Chris Müller-von Wrycz Rekowski (Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung).

Der Umgestaltung des Straßenraumes geht eine umfangreiche Erneuerung der unterirdischen Wasser- und Abwasserleitungen durch die Nordwasser GmbH voraus, denn diese erneuert im Auftrag des WWAV eine Trinkwasserleitung und verlegt ein Trennsystem aus Schmutz- und Regenwasserkanälen. Dabei ist es auch notwendig, diverse Leitungen anderer Versorgungsunternehmen umzuverlegen.

Im ersten Bauabschnitt erneuert die Nordwasser GmbH bis voraussichtlich Ende März 2021 den Mischwasserkanal in der Bahnhofstraße. Während dieser Zeit bleibt die Bahnhofstraße weiterhin voll gesperrt, die Ferdinandstraße wird aber in beide Richtungen befahrbar sein. Danach werden die Kanäle in der Straße Am Güterbahnhof verlegt. Für diese Leistungen und die anschließenden Straßenbauarbeiten ist die Sperrung der Straße Am Güterbahnhof für den Kfz-Verkehr bis Ende 2021 notwendig.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 1,7 Mio. EUR, welche durch Städtebaufördermittel von Bund und Land, Eigenmitteln der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Kostenbeteiligungen der Versorger finanziert werden. Mit der Durchführung der Arbeiten ist die Firma ASA Bau GmbH aus Neubukow im Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung beauftragt worden.

Kosten:

  • Gesamtausgaben: 1.730 TEUR
  • davon Finanzhilfen von Bund und Land (Städtebaufördermittel): 489 TEUR
  • Beteiligung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock: 671 TEUR
  • Dritte (Versorger): 570 TEUR

Quelle: Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH

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