Petridamm wird ab Montag zur Baustelle

Achtung, Baustelle: Ab Montag wird der Petridamm grundhaft ausgebaut, die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Juni 2020 andauern, es ist eine großräumige Umleitung vorgesehen

22. März 2019
Petridamm wird ab Montag zur Baustelle
Petridamm wird ab Montag zur Baustelle

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock führt gemeinsam mit dem Warnow- Wasser- und Abwasserverband (WWAV) und der Nordwasser GmbH ab Montag (25. März 2019) umfangreiche Straßen- und Kanalsanierungsarbeiten im Petridamm und Dierkower Damm (zwischen dem Knotenpunkt L22/ Verbindungsweg/ Petridamm und Anbindung Kadammsweg) durch. Dies teilt das Amt für Verkehrsanlagen mit. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Juni 2020 andauern.

Zur Reduzierung des Verkehrs im Baubereich ist eine großräumige Umleitung vorgesehen. Über die gesamte Bauzeit erfolgt eine einseitige Befahrung aus Richtung Dierkow/Gehlsdorf zur L22. Der Verkehr in der Gegenrichtung in Richtung Dierkow/Gehlsdorf ist gesperrt und nutzt die Umleitungsausschilderung über die Dierkower Allee.

Der Petridamm und der Dierkower Damm sind Bestandteile des Hauptstraßennetzes der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und erschließen die Gewerbegebiete Petridamm und Osthafen. In erster Linie werden die Ortsteile Gehlsdorf und Krummendorf aber auch Dierkow und Toitenwinkel sowohl mit dem Stadtzentrum als auch mit dem überörtlichen Straßennetz verbunden. Der auszubauende Straßenabschnitt ist Bestandteil des Radwegenetzes der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und stellt eine wichtige Verbindung zum geplanten Radschnellweg sowie zur möglichen Querung der Warnow über die Petribrücke dar.

Durch den grundhaften Ausbau der Verkehrsanlage und die Neuordnung der Nutzungen wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen – und teilnehmer gewährleistet.

Sowohl der bauliche Zustand als auch die Gestaltung des Verkehrsraumes entspricht nicht mehr den heutigen Nutzungsanforderungen bzw. dem Stand der Technik.

Eine durchgehende sichere Führung der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer ist derzeit nicht vorhanden. An der nördlichen Fahrbahnseite ist Längsparken unter Mitbenutzung des Gehweges gestattet.

Die bituminöse Fahrbahn im geplanten Ausbaubereich wird geprägt von Rissen, Spurrinnen sowie intensiven Verwerfungen. Auch angrenzende Gehwege sind baulich in einem schlechten, nicht verkehrssicheren Zustand.

Zukünftig wird mit der Anordnung von zwei 1,85 Meter breiten Radfahrstreifen und gemeinsamen Geh- und Radwegen die sichere Führung der Radfahrerinnen und Radfahrer gewährleistet. Die Fußgängerinnen und Fußgänger werden auf beidseitigen Gehwegen mit einer Breite von 2,50 Meter einschließlich eines Sicherheitsstreifens bis zum Anschluss an den vorhandenen Gehweg am Knotenpunkt Rövershäger Chaussee geführt. Die Fahrstreifenbreite für den Kfz-Verkehr beträgt durchgängig 3,25 Meter.

Nach derzeitiger Zeitplanung soll die von dem Amt für Verkehrsanlagen und dem WWAV/ der Nordwasser GmbH durchgeführte Baumaßnahme voraussichtlich Ende Juni 2020 abgeschlossen werden.

Folgende Ausführungszeiten sind vorgesehen:

  • Einrichten der Verkehrssicherung/halbseitige Sperrung/Ausschilderung der Umleitungsstrecke März 2019
  • Leitungsverlegung (Versorger) südliche Straßenhälfte von März 2019 bis Mai 2019
  • Kanalbau (Nordwasser GmbH) südliche Straßenhälfte von April 2019 bis November 2019
  • Straßenbau (AfV) südliche Straßenhälfte von März 2019 bis Dezember 2019 sowie nördliche Straßenhälfte von Januar 2020 bis voraussichtlich Juni 2020

Die Bauarbeiten erfolgen unter einer abschnittsweisen halbseitigen Sperrung der Fahrbahn. Weiterhin ist eine großräumige Umleitung vorgesehen:

  • Führung des Verkehrs in Richtung Zentrum aus Dierkow bzw. Gehlsdorf über Dierkower Damm/Petridamm
  • Führung des Verkehrs aus Richtung Zentrum bzw. von A19 nach Dierkow/Gehlsdorf mit Hinweis auf Baustelle und Ausweisung der Umfahrung über die Dierkower Allee/Toitenwinkler Allee

Die Grundstücke der Anliegerinnen und Anlieger werden während der Bauzeit eingeschränkt erreichbar sein. Hierzu werden regelmäßige Abstimmungen vor Ort geführt.

Zu Beginn der Baumaßnahme werden erforderlichen Umlegungsarbeiten von Fernwärme-, Gas-, Strom- und Telekommunikationsleitungen von den Versorgungsträgern durchgeführt. Im Anschluss wird unter Regie der Nordwasser GmbH auf einer Strecke von 350 Meter in offener Bauweise ein ca. 100-jähriger Regenwasserkanal ausgetauscht.

Außerdem wird eine weitere Regenwasserhaltung im Inliner-Verfahren saniert sowie eine Trinkwasserleitung erneuert.

Die Verkehrsanlagen werden auf einer Länge von rund 480 Meter grundhaft erneuert. Der neue Straßenaufbau wird auf die schwierigen Baugrundverhältnisse abgestellt.

Die mit dem Amt für Umweltschutz abgestimmten Baugrunderkundungen zeigten in eingegrenzten Baustellenbereichen belastete Bodenschichten auf. Das betreffende Baugelände wird zusätzlich abgegrenzt, besondere Arbeitsschutzmaßnahmen werden getroffen. Die Arbeiten im belasteten Bereich überwacht ein Fachkoordinator für Sicherheitstechnik gesondert.

Die vorhandene Entwässerung (Straßenabläufe) wird entsprechend der neuen Bordlinie angepasst, Gehwege und die Radwegeführungen werden geändert. Für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer wird die Querung der Gleistrasse in Richtung Knoten Petridamm verschoben und die Lichtsignalanlage am Knoten neu errichtet. Weiterhin wird die Straßenbeleuchtung erneuert.

Das Gesamtprojekt umfasst eine Investition von rund 3,5 Millionen Euro – rund zwei Millionen Euro für den Straßenbau, rund 1,5 Millionen Euro für den Kanalbau.

Quelle: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Pressestelle

Schlagwörter: Baustelle (66)Osthafen (5)Sanierung (87)

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