Polizei verhindert Eskalation nach Spontanversammlung in Groß Klein
Nach einer Spontanversammlung von Asyl- und Moscheegegnern in Groß Klein verhinderte die Polizei am Sonntagabend eine Eskalation mit einer Gegengruppe
24. Oktober 2016
Die Rostocker Polizei musste am Sonntagabend im Stadtteil Groß Klein zwei Personengruppen trennen, um so eine weitere Eskalation der Situation zu verhindern. Nachdem mehrere Strafanzeigen aufgenommen wurden, ermittelt nun das Kriminalkommissariat Rostock.
Nach bisherigen Erkenntnissen versammelten sich gegen 19:45 Uhr spontan mehrere teils polizeibekannte Personen im Blockmachering.
Dabei hielten sie u.a. Transparente des AfD Kreisverbandes Rostock gegen eine „Moschee-Erweiterung“ hoch, sprachen sich gegen Asylbewerber in Rostock aus und verbrannten aus einem mitgeführten Koran entrissene Seiten.
Eine zwölfköpfige Gruppe fühlte sich dadurch provoziert und es kam zu wechselseitigen Beschimpfungen. Durch den Polizeieinsatz wurden beide Lager getrennt und die Identität der anwesenden Personen festgestellt.
Gegen mehrere Personen wurde ein Platzverweis für den Bereich Groß Klein ausgesprochen und es wurden Anzeigen wegen Beleidigung und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz gegen verschiedene Anwesende aufgenommen.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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