Rostock ist Stadt der jungen Forscher 2013

Schülerwettbewerb „Wir machen Wind“ zur Förderung interessierter Schüler

14. August 2012, von
Rostock ist Stadt der jungen Forscher 2013
Rostock ist Stadt der jungen Forscher 2013

Rostock ist die Stadt der jungen Forscher 2013! Der Titel, der zum fünften Mal vergeben wurde, soll die kommunale Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft fördern und dem wissenschaftlichen Nachwuchs Anreize für eigene Forschungsideen und Projekte liefern. Damit es nicht nur beim Titel bleibt, steuern die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung Fördergelder in Höhe von 65.000 Euro bei, mit denen vor allem der Schülerwettbewerb „Wir machen Wind“ finanziert wird.

Termine rund um den Schülerwettbewerb „Wir machen Wind“
Termine rund um den Schülerwettbewerb „Wir machen Wind“

Mitmachen können dabei Schüler ab der 8. Klasse in der Region Rostock. Ähnlich wie beim universitären Wettbewerb Studium Optimum können die Teilnehmer in Teams bis zum 30. September einen Projektvorschlag mit einem Fördervolumen angeben und eine Jury prüft dann im Oktober, welche Ideen gefördert werden. „50.000 Euro stehen uns zur Verfügung und diese wollen wir natürlich ausschöpfen, um möglichst viele Schüler zu fördern“, sagte die Projektverantwortliche Dr. Viola von Oeynhausen.

Auch wenn der Wettbewerbsname etwas anderes vermuten lässt, dürfen natürlich nicht nur naturwissenschaftliche Themen eingebracht werden. Es ist sogar ausdrücklich erwünscht, dass auch gesellschaftliche, weltliche und kulturelle Probleme behandelt werden. Besonders begrüßt wird hier, wie auch in der Universität, Interdisziplinarität. Schulen sollen mit den Hochschulen, privaten Unternehmen und auch mit den großen Forschungsinstituten der Stadt zusammenarbeiten. Dabei hilft das Projektteam vom Verein „Rostock denkt 365° e. V.“ gerne mit.

Schüler vom Gymnasium Reutershagen wollen auch mitmachen: Paul Pranskat, Fabian Wilken, Fabian Peter und Daniel Meiburg
Schüler vom Gymnasium Reutershagen wollen auch mitmachen: Paul Pranskat, Fabian Wilken, Fabian Peter und Daniel Meiburg

Es ist keine Voraussetzung, dass die Idee brandneu und das Projekt einmalig für den Wettbewerb angemeldet wurde. Bei den Projekten von Paul Pranskat, Fabian Wilken, Daniel Meiburg und Fabian Peter vom Gymnasium Reutershagen handelt es sich zum Beispiel um Themen, die schon beim Wettbewerb „Jugend forscht“ eingereicht und ausgezeichnet wurden. Daniel und Fabian erforschen gemeinsam die Auswirkung von Sonnenstürmen, während Fabian und Paul untersuchen, wie Gammastrahlung auf menschliches Gewebe wirkt.

Alle vier sind hoch motiviert und hoffen, dass ihre Projekte auch für den Wettbewerb „Wir machen Wind“ ausgewählt werden. „Ich glaube, bei uns allen war schon ein gewisses Grundinteresse an Wissenschaft von Haus aus da“, erzählt Fabian. Dies habe sich durch die Schule und vor allem durch die große Unterstützung der Lehrerin noch weiter ausgebaut, sodass sie auch den Mut hatten, selbst aktiv tätig zu werden.

Neben dem Wettbewerb sind im kommenden Jahr auch noch weitere Aktionen geplant. So soll es im Februar einen Schüler-Science-Slam und im Juni eine Windbörse geben, auf der die Projekte und ihre Tätigkeit bis dahin vorgestellt werden sollen. Zum Abschluss des Forscherjahres wird es im September die „Gedankenstürme“ geben, eine Veranstaltung, auf der es eine erneute Präsentation und Auszeichnung der Teilnehmer gibt.

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