Supremesurf Big Days 2009 in Warnemünde

Warnemünde – warten auf den Sturm

24. November 2009, von

Warnemünde. 10° C, Sonnenschein, eine fast spiegelglatte See – bestes Wetter also im Ostseebad. Zumindest für Ende November. Von einem goldenen Herbst zu sprechen, wäre aber mehr als übertrieben. Dieses Jahr machten die Monate Oktober und November doch eher durch das typisch norddeutsche Schietwetter von sich reden.

Diesiges Wetter, viel Regen und während der Rostocker Lichtwoche sogar mal einen ganzen Tag Schnee. Was in diesem Herbst bisher aber fast gänzlich fehlt, ist Sturm! Klar, hier und da mal ein etwas laueres Lüftchen, aber ein Herbst ohne richtigen Sturm ist für uns Küstenjungs und -mädels schon eher ungewöhnlich.

Kutterpullen in WarnemündeNun ja, die Passagiere auf den Fähren (im Bild beim Auslaufen vor der YHD) werden sich wohl kaum über den fehlenden Seegang beschweren. Und beim traditionellen Kutterpullen war man sicher auch froh, nicht noch zusätzlich mit hohem Wellengang kämpfen zu müssen.

Wem der Sturm aber wirklich fehlt, das sind die Surfer. Ganz besonders, wenn man einen großen Wettbewerb veranstaltet, die Supremesurf Big Days 2009 in Warnemünde. Geplant waren diese irgendwann zwischen dem 07.10. und dem 30.11.2009 – wenn der Wind am kräftigsten bläst. Problem – was macht man, wenn er gar nicht bläst?

Absagen kommt für echte Surfer natürlich so schnell nicht in Frage. Gerüchteweise war schon ein Aufruf an alle Föhnbesitzer der Hansestadt geplant, mit ihren Haartrocknern für Wind am Strand von Warnemünde zu sorgen. Gesponsert von einem Windkrafterzeuger – ökologisch korrekt, versteht sich.

Surfer vor Warnemünde Eine mindestens ebenso charmante wie blöde Idee, aber zum Glück hatten die Veranstalter selbst noch einen ganz heißen Einfall. Sie haben die Waiting Period einfach auf den kompletten Dezember ausgedehnt. Also, Heiligabend erst in die Kirche und dann raus aufs Meer – hat doch schon das gewisse Etwas.

Ganz so lange sollte uns Petrus hoffentlich nicht mehr im Stich lassen. Einige Tiefs sind in Sicht – jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten – warten auf den großen Sturm.

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