Baustart Am Wendländer Schilde nach Ostern

Die Umgestaltung des Platzes vor der Nikolaikirche beginnt am 2. April

28. März 2013
Wendländer Schilde Rostock (Archivfoto Juni 2012)
Wendländer Schilde Rostock (Archivfoto Juni 2012)

Eine der letzten unsanierten Fläche in der Östlichen Altstadt wird ab dem 2. April 2013 aufgewertet. Im zweiten Weltkrieg weitestgehend zerstört und in den letzten Jahrzehnten einfach nur zum „wilden Parken“ benutzt, bietet der Platz unterhalb der Nikolaikirche mit seinen angrenzenden Straßen „Am Bagehl“, „Am Wendländer Schilde“ und der „Mühlenstraße“ kein schönes Bild. Das soll sich nun ändern. Zunächst erfolgt das Einrichten der Baustelleneinrichtung auf der Platzfläche. Die Straßenarbeiten beginnen dann im Bereich Grubenstraße/Mühlenstraße und Am Bagehl und erstrecken sich bis in den Herbst des kommenden Jahres. Denn zusätzlich zur Oberflächengestaltung ist die Sanierung und Erneuerung des gesamten Trink-, Regen- und Schmutzwassernetzes durch die Eurawasser Nord GmbH geplant. Dabei soll die fußläufige Erreichbarkeit der Häuser durchgängig gewährleistet werden. Dass es zu abschnittsweisen Straßensperrungen kommt, ist jedoch leider nicht auszuschließen. Die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH, welche im Auftrag der Hansestadt Rostock die Maßnahmen koordiniert, bittet alle Betroffenen um Verständnis.

Im Zuge der denkmalgerechten Sanierung der drei historischen Straßen „Am Wendländer Schilde“, „Am Bagehl“ und „Mühlenstraße“ wird das vorhandene Granitgroßpflaster in den Fahrbahnen wieder eingebaut und durch ebene Granitsteine ergänzt. So werden Rollgeräusche vermindert und auch das Befahren der Straßen für Radfahrer erleichtert. Damit auch wieder Parkflächen parallel zur Straße entstehen können, bleibt es beim Einrichtungsverkehr rund um den Platz, außer in der Straße „Am Bagehl“. Die Gehwege mit ihren historischen Bordverläufen erhalten den typischen rot-blaubunten Altstadtklinker. Die durch die Straßen umfasste bisherige Platzfläche wird vollständig umgestaltet. Eingefasst von Mauerscheiben, die an die Außenkanten der ehemaligen Häuser erinnern, entstehen zwei begrünte Aufenthaltsbereiche, die zum Sitzen und Spielen einladen. Die mittige Platzfläche wird gepflastert und ist dann auch wieder als öffentlicher Parkplatz für die Bewohner der umliegenden Wohnquartiere nutzbar. Die Platzfläche wird mit Bäumen eingefasst.

Wilder Wein wird die Mauerscheiben beranken und Bankauflagen zum Verweilen einladen. Alle Straßen, Gehwege und Freiflächen einschließlich des Weges zum Nordeingang der Nikolaikirche werden konsequent barrierefrei gestaltet. So sollen in Übergangsbereichen Granitpflaster mit geschnittenen Köpfen eingesetzt und auf ausreichende Bordabsenkungen geachtet werden.

Quelle:  Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH

Schlagwörter: Nikolaikirche (42)Östliche Altstadt (63)RGS (31)Sanierung (87)Stadtgrün (26)Verkehr (388)

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1 Kommentar

  • Anwohnerin sagt:

    Dann kann es auch nicht mahr lange dauern, bis die Mieten wieder steigen. Ich bin empört, vor vollendete Tatsachen gestellt worden zu sein. Es gab keine gemeinsamen Planungen mit den Anwohnenden und auch keine Versicherung über die Konstanz der Mieten, nur einen kopieren Zettel auf dem das Projekt in den schillernsten Farben dargestellt wurde. Dass ALLE Bäume, auch gesunde und kräftige Birken dafür abgeholzt wurden wird nicht erwähnt. Auch sollen nur wenige Parkplätze (sicher auch gegen Gebühr und nicht wie bisher kostenlos) neu entstehen, die in keinem Verhältnis zu den derzeitig bis zu 70 parkenden Autos auf dem Platz stehen. Dieser obige Artikel ist Schönfärberei.

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