Rettungswagen bei Unfall in Lütten Klein umgekippt

Bei einem Unfall zwischen einem Rettungswagen und einem PKW wurden heute Mittag an der Kreuzung St.-Petersburger Str./Warnowallee drei Personen verletzt

30. Juli 2017
Rettungswagen bei Unfall in Lütten Klein umgekippt
Rettungswagen bei Unfall in Lütten Klein umgekippt

Am 30.07.2017, gegen 11:15 Uhr, ereignete sich in Rostock an der Kreuzung St.-Petersburger-Str./Ecke Warnowallee ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem PKW Citroen.

Der Rettungswagen befuhr die Warnowallee in Richtung Tunnel. Aufgrund der Nutzung der Sondersignale bildeten die Fahrzeugführer eine entsprechende Rettungsgasse. Als sich der RTW auf der Kreuzung befand, befuhr ein 64-jähriger Fahrer eines PKW Citroen aus Evershagen kommend die Kreuzung und stieß mit seinem linken Vorderwagen gegen die hintere rechte Seite des RTW und stieß diesen dadurch um.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden im Rettungswagen der 39-jährige Fahrer, die 36-jährige transportierte Patientin und die 23-jährige behandelnde Rettungssanitäterin verletzt. Die Fahrtrichtung zum
Warnowtunnel war für ca. vier Stunden gesperrt.

Zur Ursachenermittlung wurde ein Sachverständiger der Dekra eingesetzt. Der Krankenwagenfahrer wurde bei dem Unfall leicht, die Patientin und die Sanitäterin wurden schwer verletzt. Die Höhe des Sachschadens beträgt ca. 120.000 EUR.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Lütten Klein (221)Polizei (2846)Unfall (476)

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2 Kommentare

  • Norman sagt:

    Respekt

    Ich stand zum Zeitpunkt des Unfalls an der Kreuzung. Als der Rettungswagen durch die Rettungsgasse durch und an mir vorbei war schaute ich wieder auf die Ampel.
    Rettungsfahrzeuge genauso wie die Feuerwehr fahren regelmäßig über die Kreuzung weshalb dies keiner weiteren Aufmerksamkeit meinerseits bedurfte.
    Jedoch gab es plötzlich einen dumpfen Knall und als ich zur Seite sah erkannte ich dass der PKW den Rettungswagen gerammt hatte. Der Rettungswagen begann sich zu drehen und kippte schlussendlich auf die Seite.
    Nachdem ich die erste Schrecksekunde und den „Oh, S…..e“-Gedanken überwunden hatte zückte ich mein Handy.
    Nein, nicht wie der eine oder andere jetzt denken mag. Ich habe weder ein Foto gemacht noch ein Video, sondern ich habe einen Notruf abgesetzt.
    Während ich dies tat konnte ich beobachten wie Personen aus umstehenden Autos und auch Fußgänger zum Rettungswagen liefen. Einige taten dies sogar quer über die Kreuzung.
    All diesen Helfern möchte ich hiermit meinen Respekt aussprechen, da mir dies gezeigt hat das wir noch nicht alle zu Gaffern und Elendstouristen verkommen sind, sondern es immer noch viele gibt die wissen was richtig ist und was getan werden muss.

    RESPEKT

  • Steffi sagt:

    Lieber Norman,

    ich danke dir viemals dafür, dass du nicht gaffend auf der Straße standest und ein Video gedreht hast, sondern das einzig richtige getan hast! Einen Notruf abzusetzen!
    Eine sehr gute Freundin von mir ist nämlich leider die Patientin im Krankenwagen gewesen. Ich bin froh, dass sie nicht schwer verletzt ist. Sie macht sich jedoch auch große Sorgen um die Rettungssanitäterin, denn diese hat es sehr schlimm erwischt!

    An dieser Reaktion und der Reaktion der Passanten können sich viele Menschen ein Beispiel nehmen!!!

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