Warnemünder Turmleuchten 2019 unter dem Motto „Momente“

20. Neujahrsinszenierung des Warnemünder Leuchtturms mit Feuerwerk und Lasershow steht unter dem Motto „Momente“

27. November 2018, von
Partner des Warnemünder Turmleuchten 2019 kündigen den ersten Höhepunkt des Jahres in Warnemünde an.
Partner des Warnemünder Turmleuchten 2019 kündigen den ersten Höhepunkt des Jahres in Warnemünde an.

Ein XXL-Turmleuchten kündigt Torsten Sitte zum 1. Januar 2019 in Warnemünde an. Zur 20. Neujahrsinszenierung des Warnemünder Leuchtturms wollen es die Organisatoren von Hanse Event unter dem Motto „Momente“ so richtig krachen lassen. Denn auch für den denkmalgeschützten Leuchtturm selbst gibt es Grund zum Feiern. Vor 120 Jahres ist er gebaut worden. „Für uns ist das diesjährige Warnemünder Turmleuchten auch deshalb etwas ganz Besonderes“, erklärt Matthias Stagat vom Warnemünder Leuchtturmverein.

Auf mehr Laser und einen Zusatztitel können sich die Besucher freuen, bevor nach genau 30 Minuten die neue Jahreszahl am Leuchtturm erstrahlt. Auch der Liveact wird den bisherigen Rahmen sprengen. Gleich sechs Chöre werden auf der Bühne stehen, um gemeinsam eine speziell einstudierte Version von Achim Reichels beliebten Schunkelshanty „Alohahe“ zu singen. „Bei den Aufnahmen hat alles wunderbar geklappt“, berichtet der Warnemünder Musiker Ola van Sander von den Vorbereitungen.

Die Musik sei immer ein wichtiges Element des Warnemünder Turmleuchtens gewesen, erinnert sich Torsten Sitte, der alljährlich die Titel auswählt. Vor 20 Jahren, als das Event aus den Millenniumsfeierlichkeiten heraus entstand, hatten wir nur einen Kassettenrekorder, blickt er schmunzelt auf die Anfangsjahre zurück. Seither habe die Veranstaltung, die mittlerweile zu den größten Neujahrinszenierungen Europas gehört, eine ganz schöne Entwicklung genommen. Nicht nur dass eine professionelle Tonanlage auf der Promenade und am Strand vom Leuchtturm bis Höhe Hotel Neptun für den passenden Ohrenschmaus sorgt. Etwa 160 Techniker, Feuerwerker, Künstler und Sanitäter sind an der Produktion beteiligt.

400 kg Sprengstoff werden bis zu 120 Meter in die Höhe geschossen und erzeugen so die Bilder, die „ein positives Image transportieren und für einen Urlaub bei uns an der Ostseeküste werben“, unterstreicht Rostocks Tourismusdirektor Matthias Fromm die wirtschaftliche Bedeutung des Warnemünder Turmleuchten. Aus dem Kalender sei der feurige Jahresauftakt nicht mehr wegzudenken, der Warnemünde zu einer Ganzjahresdestination mache. Viele Urlauber reisen extra dafür nach Warnemünde an.

Auf bis zu 90.000 Besucher hat sich die Polizei eingestellt. „An der bundesweiten Gefährdungslage in den letzten Jahren hat sich nichts geändert. Es gibt zwar keine Hinweise, aber wir stellen uns darauf ein“, sagt Stefan Damrath Leiter des zuständigen Polizeireviers Lichtenhagen. Das Veranstaltungsgelände werde wie in den letzten Jahren abgesichert, Zufahrten gesperrt. Auch die Wasserschutzpolizei und die Bundespolizei werden verstärkt im Einsatz sein. Von oben wird ein Hubschrauber die Großveranstaltung und die Verkehrslage beobachten.

Die Empfehlung ist jedoch eindeutig: Besucher sollten den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Die Deutsche Bahn, die Weiße Flotte und die RSAG setzen für die An- und Abreise zusätzliche Bahnen, Busse und Fähren ein.

Ab 15 Uhr beginnt das Vorprogramm mit Live-Musik von der Band Spill und den Matrosen in Lederhosen. Um 18 Uhr startet dann die Inszenierung. Das Schöne an so einer Winterinszenierung liegt nicht nur im Zauber des Neuanfangs zum Jahresbeginn, sondern auch dass bei einem Feuerwerk am frühen Abend die ganze Familie dabei sein kann, so Organisatorin Martina Hildebrandt.

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