Warnemünde freut sich auf das Turmleuchten 2019

Am 6. April wird die Neujahrsinszenierung des Warnemünder Leuchtturms mit Feuerwerk und Lasershow nachgeholt

28. März 2019, von
Warnemünder Turmleuchten 2019: v.l.n.r. Stefan Damrath, Matthias Fromm, Martina Hildebrandt, Torsten Sitte, Klaus Möller und Frank Schmoll
Warnemünder Turmleuchten 2019: v.l.n.r. Stefan Damrath, Matthias Fromm, Martina Hildebrandt, Torsten Sitte, Klaus Möller und Frank Schmoll

Nun ist es nicht nur Europas größte, sondern auch Europas späteste Neujahrsinszenierung: das Warnemünder Turmleuchten 2019. Weil es wegen zu starken Sturmes am 1. Januar abgesagt werden musste, soll das Feuerwerk nun am 6. April am Warnemünder Leuchtturm gezündet werden.

Für ein Familienevent relativ spät, beginnt die gut halbstündige Show um 20:30 Uhr. „Es muss ja dunkel sein“, erklärt Organisatorin Martina Hildebrandt die Umstände. Wegen der S-Bahn-Baumaßnahmen war es nicht möglich das Warnemünder Turmleuchten bereits in den März zu verlegen. Nun ist es in die Sommerzeit gerückt.

Das Vorprogramm mit Livemusik und Moderation wurde verlängert, denn es beginnt nach wie vor um 15 Uhr. Die Feuerwerk- und Lasershow selbst wurde etwas der Nicht-Neujahrssituation angepasst. „Auf ein wesentliches Element müssen die Zuschauer jedoch nicht verzichten. Am Ende der Show wird die 2019 trotzdem aufleuchten“, kündigt Regisseur Torsten Sitte an. Herzstück bleibt die einmalige Aufführung des Titels „Aloha Heja He“. Den Achim Reichel Schunkelklassiker hat der Warnemünder Musiker Ola van Sander für Warnemünde umgeschrieben und mit mehreren Rostocker Chören einstudiert. Gänsehautmomente sind also programmiert. „Momente“ ist auch das Motto der diesjährigen Show, die auch in der Frühjahrsversion zu den Höhepunkten im Tourismusjahr gehört, sagt Tourismusdirektor Matthias Fromm. „Als der neue Termin bekannt wurde, füllten sich wieder die Betten. Das zeigt, dass das Warnemünder Turmleuchten Anreiz ist ins Ostseebad und nach Rostock zu kommen.“

„Wir stellen uns auf zahlreiche Besucher ein“, erklärt Stefan Damrath, Leiter des zuständigen Polizeireviers Lichtenhagen, dessen Kräfte auf dem Veranstaltungsgelände und den Zufahrtsstraßen im Einsatz sind. Für einen reibungslosen Ablauf am Bahnhof ist die Bundespolizei zuständig. Hier appelliert Sprecher Frank Schmoll an die Besucher besonders für die Rückreise Geduld mitzubringen.

Klaus Möller vom Leuchtturmverein freut sich auf das Event und hat die Wetterlage schon genau analysiert. Noch sei es zu früh für eine genaue Prognose, aber das Wetter sollte am 6. April wohl ganz gut mitspielen. Jedenfalls muss es nicht noch einmal verschoben werden, so der Vorsitzende des Vereins, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Zur Verköstigung der Besucher wird an dem Wochenende eine Schlemmermeile auf der Promenade aufgebaut. Die auch am nächsten Tag noch mit Livemusik eine Attraktion am verkaufsoffenen Sonntag sein soll.

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