Warnowfähre „Gehlsdorf“: Ausfall der Hauptmaschine

Nach dem Ausfall der Hauptmaschine halfen Wasserschutzpolizei und der Zollkreuzer „Hiddensee“ der Warnowfähre „Gehlsdorf“ beim Anlegen am Fähranleger Kabutzenhof

26. August 2020
Warnowfähre „Gehlsdorf“: Ausfall der Hauptmaschine
Warnowfähre „Gehlsdorf“: Ausfall der Hauptmaschine

Die Warnowfähre „Gehlsdorf“ meldete am 25.08.2020 um 20:05 Uhr im Rostocker Stadthafen über Seefunk/Revierkanal 73 den Ausfall der Hauptmaschine während des Anlegemanövers am Fähranleger Kabutzenhof.

Durch das Fährpersonal konnte mit einer Festmacherleine eine Verbindung zum Land hergestellt werden. Aufgrund des ablandigen Windes und der Strömung konnte die Fähre aber nicht mit eigener Kraft vollständig festmachen und benötigt dringend Hilfe.

Durch die örtliche Nähe zur Dienststelle der WSP wurde sofort eine Fußstreife eingesetzt. Die Beamten konnten bereits um 20:07 Uhr eine zweite Festmacherleine von Bord übernehmen und versuchten die Fähre mit Körperkraft an die Pier zu ziehen. Der Zollkreuzer „Hiddensee“ welcher sich auch in unmittelbarer Nähe befand, setzte sein Tochterboot zur seeseitigen Unterstützung ein. Um 20:14 Uhr gelang es dem Fährpersonal gemeinsam mit den Beamten der WSP und des Zolls die Fähre „Gehlsdorf“ am Fähranleger sicher zu vertäuen.

Bis zur Mängelbeseitigung an der Maschine und der Freigabe durch Schiffssicherheitsexperten wurde für die Fähre durch die Schiffssicherheitskommission ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Dadurch fällt der Personenverkehr zwischen Gehlsdorf und dem Stadthafen am Mittwoch dem 26.08.2020 vorübergehend aus.

Quelle: Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

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