Feuer vor Zwangsräumung in Wohnung in Dierkow
In einer Wohnung in Rostock-Dierkow, die zwangsgeräumt werden sollte, kam es heute Vormittag zu einem Brand – der Mieter hatte zudem mehrere wohl selbst zugefügte Stichverletzungen
16. September 2019
Am heutigen Tag, gegen ca. 08:03 Uhr, erreichte die Rostocker Polizei die Mitteilung, dass es im Stadtteil Dierkow zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen sei. Weiterhin sollte der Bewohner der Wohnung mehrere Stichverletzungen im Bauchbereich haben.
Nach ersten Erkenntnissen, sollte die betroffene Wohnung im Rahmen einer Zwangsräumung beräumt werden. Als der 35-jährige Bewohner der Gerichtsvollzieherin öffnete, konnte diese sofort die Rauchentwicklung in der Wohnung sowie die Verletzungen wahrnehmen.
Die Verletzungen hat sich der Rostocker augenscheinlich selbst beigefügt.
Die weiteren Bewohner des Hausaufgangs wurden durch einen ebenfalls vor Ort befindlichen Mitarbeiter der Wohnungsgesellschaft evakuiert. Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt und ist Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Der 35-jährige Rostocker wurde noch am Einsatzort medizinisch behandelt und anschließend in ein Krankenhaus verbracht.
Das Kriminalkommissariat Rostock hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung wurde eingeleitet.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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