Mutmaßlicher Brandstifter in Gewahrsam
Nach mehreren Bränden konnte die Rostocker Polizei in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Brandstifter vorläufig festnehmen
24. November 2020
In der vergangenen Nacht kam es in Rostock erneut zu mehreren Bränden, die von der Feuerwehr gelöscht wurden. Die Polizei Rostock war bei drei Bränden involviert. Gegen 22.20 Uhr waren in der Gärtnerstraße ein Pkw BMW und ein Fahrrad betroffen. Daneben parkende Fahrzeuge und die Hausfassade sind dabei beschädigt worden.
Um 23.30 Uhr brannte eine Gartenlaube in der Kleingartenanlage „Rote Burg“ in der Tychsenstraße nieder und gegen 00:15 Uhr wurde der Brand eines Pkw Mazda in der Semmelweißstraße gemeldet. Es wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 10.000 Euro.
Im Rahmen der Einsatzbewältigung stellten die Polizeibeamten in der Umgebung des Brandortes in der benannten Kleingartenanlage eine tatrelevante Person fest.
Hierbei handelt es sich um einen 25-jährigen Deutschen. Er war alkoholisiert.
Ein Atemalkoholtest ergab 1,76 Promille. Der Mann war bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, unter anderem auch wegen Brandstiftung.
Infolge der unverzüglich durchgeführten Durchsuchungen seiner Person und seiner Wohnung wurden verschiedene Beweismittel sichergestellt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen kam ein Hubschrauber der Polizei zum Einsatz. Der Kriminaldauerdienst und die Bundespolizei unterstützten die Ermittlungen.
Die Staatsanwaltschaft Rostock war während der gesamten Maßnahmen involviert.
Sie prüft die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Tatverdächtigen, der sich derzeit noch im polizeilichen Gewahrsam befindet.
Aktualisierung, 25.11.2020::
Die Vorführung des Tatverdächtigen bei einem Haftrichter im Amtsgericht Rostock erfolgte am heutigen Tage. Es wurde ein Haftbefehl erlassen. Der Mann wird nunmehr in eine Hafteinrichtung überführt.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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