Jugendliche greifen Rettungskräfte an

Zwei Rettungswagenbesatzungen, die sich zur Behandlung einer Person in der St.-Petersburger-Straße in Lütten Klein aufhielten, wurden aus einer etwa 20-köpfigen Personengruppe beworfen und bedroht

30. Juli 2016
Jugendliche greifen Rettungskräfte an
Jugendliche greifen Rettungskräfte an

Am 29.07.2016 gegen 21:30 Uhr hielten sich zwei Rettungswagenbesatzungen zur Behandlung einer Person auf dem Sandparkplatz in der St.-Petersburger-Straße in Rostock Lütten Klein auf. Im Anschluss an die Behandlung wurden die Rettungskräfte sowie deren Einsatzfahrzeuge aus einer Personengruppe von circa 20 Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden mit Steinen beworfen und mit Glasflaschen bedroht.

Durch die unmittelbar eingesetzten Polizeibeamten konnten vor Ort sowie im Rahmen der Nahbereichsfahndung insgesamt 14 Tatverdächtige gestellt werden. Personen wurden nicht verletzt.

Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs im besonders schweren Fall, der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Bedrohung sowie des Versuchs der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel und der versuchten Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

Darüber hinaus wurden von zwei der Tatverdächtigen Gegenstände mit Anhaftungen betäubungsmittelähnlicher Substanzen sichergestellt und Anzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Ein weiterer Tatverdächtiger führte während des Angriffs eine Anscheinswaffe mit sich, welche sichergestellt werden konnte. Eine Anzeigenaufnahme wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz erfolgte ebenso. Durch den Kriminaldauerdienst Rostock erfolgten die Tatortarbeit sowie Spurensicherung.

Quelle: Polizeipräsidium Rostock

Schlagwörter: Landfriedensbruch (6)Lütten Klein (277)Polizei (3532)

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4 Kommentare

  • Fritz Fischer sagt:

    … die armen Kinder und Jugendlichen haben mit Sicherheit eine schlechte Kindheit gehabt, Vater Säufer, Mutter auch nicht besser, Kinder traumatisiert, müsser zur Normalisierung auf eine „Aida…“ Die könnt Ihr doch nicht etwa bestrafen…

  • au sagt:

    @fritz Fischer.
    Das gibt ihnen doch nicht das Recht die Rettungskräfte zu bedrohen und zu bewerfen. Gibt es keine Strafe wird das immer weider passieren. Und das rettungsdienstpersonal sowie die Polizei dürfen sich schon genug anhören, also bitte auch hier eine gerechte Strafe. Respekt an die Leute, die diese Berufe ausüben!!!

  • Dorothea sagt:

    Interessanterweise ist nirgends ein Hinweis darauf, welcher Nationalität die Jugendlichen waren.

    Nachdem darüber mittlerweile bereits in den Sozialen Netzwerken übelste Spekulationen aufgetaucht sind bezüglich der Nationalität, wäre es gut, wenn die Polizei sich mal dazu äußern würde.

    Angesichts der Tatsache, dass inzwischen 14 der Beteiligten festgesetzt wurden, muss man doch wissen welcher Nationalität diese sind.

  • Hans sagt:

    Es kursieren Gerüchte dass es sich um arabische Jugendliche handelt.
    Warum wird nicht bekannt gegeben woher die 14 beteiligten Jugendlichen kommen?
    Das wär die einfachste Möglichkeit, diesen Gerüchten entgegen zu treten!
    Oder ist es wahr und hier wird was verschleiert aus politischen Gründen?

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