Hund nach Angriff auf Taxifahrer zurückgelassen

Nachdem zwei Männer ihre Taxirechnung nicht zahlen wollten, griff einer den Fahrer an und ließ dabei seinen Hund zurück

13. Februar 2020
Hund nach Angriff auf Taxifahrer zurückgelassen
Hund nach Angriff auf Taxifahrer zurückgelassen

In der heutigen Nacht ereignete sich ein Angriff auf einen 56-jährigen Taxifahrer, nachdem zwei Kunden das Entgelt für die Fahrt nicht bezahlen wollten.

Der Taxifahrer wurde kurz vor 01:30 Uhr in den Rostocker Stadtteil Groß Klein gerufen, um zwei Taxigäste und einen Hund abzuholen. Als die beiden Männer während der Fahrt angaben, lediglich 11 Euro zu besitzen, stoppte der Taxifahrer unverzüglich und forderte die beiden Insassen auf, die aktuelle Summe von 10,80 Euro zu bezahlen. Dies nutzten die beiden Männer und flüchteten aus dem Taxi.

Der Fahrer verfolgte die Fahrgäste, woraufhin ihm einer entgegenlief. Nach der Aufforderung, die Männer sollen die Rechnung bezahlen, setzte der fliehende Fahrgast Pfefferspray ein, ohne jedoch den Fahrer zu treffen. Daraufhin flüchtete der Tatverdächtige und ließ den Hund zurück.

Der Taxifahrer begab sich dann gemeinsam mit dem Hund zum nächsten Polizeirevier, wo die Anzeigenaufnahme erfolgte. Der Hund wurde von der Rostocker Tierrettung in Obhut genommen. Am frühen Morgen erschien dann ein 27-jähriger Rostocker im Polizeirevier und wollte seinen Hund abholen. Der alkoholisierte und mehrfach polizeilich bekannte Mann wollte sich zum dem Vorfall vorerst nicht äußern.

Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden u.a. ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beförderungserschleichung eingeleitet. Die Rostocker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle: Polizeiinspektion Rostock

Schlagwörter: Hund (35)Polizei (3684)Taxi (9)

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