Drei Lärchen für die August-Bebel-Straße

Baumpflanzaktion zum Tag des Baumes – Amt für Stadtgrün und Bürgerschaftspräsidentin pflanzen Baum des Jahres

26. April 2012, von
Zum Tag des Baumes pflanzen Bürgeschaftspräsidentin Karina Jens und Grünamtsleiter Dr. Stefan Neubauer drei Europäische Lärchen in der August-Bebel-Straße
Zum Tag des Baumes pflanzen Bürgeschaftspräsidentin Karina Jens und Grünamtsleiter Dr. Stefan Neubauer drei Europäische Lärchen in der August-Bebel-Straße

„Man sollte wissen, dass man nicht glauben sollte, was in der Zeitung steht.“ Weise Worte aus dem Mund eines ungeduldig wartenden Reporters einer Rostocker Lokalzeitung, die heute Mittag in der August-Bebel-Straße ausgesprochen wurden. Während die Pressevertreter, wie in ihrer Terminliste vermerkt, bereits um 11:30 Uhr zur Baumpflanzung des Baumes des Jahres eingetroffen waren, kamen die Bürgerschaftspräsidentin und der Leiter des Grünamtes Dr. Stefan Neubauer erst, so wie es in derselben Lokalzeitung stand, um 12 Uhr.

Dann schnappten sich die beiden Spaten und Schippe und schaufelten Erde auf die Wurzeln der Europäischen Lärchen, die von Antje Schwarzer, Gudrun Dierck und André Rottmann von der Jungbaumpflegegruppe des Grünamtes vorbereitet waren. 30 Bäume in Warnemünde, Schmarl und in der Stadtmitte haben die drei Landschaftsgärtner in diesem Frühling schon gepflanzt.

Der Neue Markt gestern am Tag des Baumes
Der Neue Markt gestern am Tag des Baumes

Gleich drei Exemplare der Nadelbäume, die in einer schleswig-holsteinischen Baumschule großgezogen wurden, sollen nun in einer Baumscheibe auf einer Rasenfläche unweit der Wallanlagen wachsen. Bereits in der Woche zuvor hatten die Lärchen innerhalb einer vom Grünamt temporär angelegten grünen Oase auf dem Neuen Markt gestanden, die bei den Passanten außerordentlich beliebt war und zum Verweilen einlud.

In Rostock sei es Tradition, den Baum des Jahres am oder kurz nach dem Tag des Baumes zu pflanzen, erklärt Stefan Neubauer die Pflanzaktion. Auch Karina Jens erinnert sich noch an ihre Einsätze zum Tag des Baumes als Umweltsenatorin: „Es war immer ein gutes Omen. Solange noch Bäume gepflanzt wurden, ging es mit der Stadt aufwärts.“

„Bäume gehören zu uns und vor allen Dingen zur Stadt. Rostock ist trotz aller Unkenrufe eine grüne Stadt. Manchmal muss man um Verständnis werben für das Amt für Stadtgrün, wenn dann auch ein Baum gefällt wird, von dem der Bürger meint er sei topfit, sich aber etwas anderes herausstellt, sobald man hineinschaut“, kommentierte Karina Jens weiter – bis schließlich die Bäume angegossen und alle Bildaufnahmen für die Presse im Kasten waren.

Schlagwörter: Bäume (39)Natur (106)Umwelt (123)

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1 Kommentar

  • Michael Martinek sagt:

    Dass Rostock eine grüne Stadt sei, kann beim besten Willen nicht behauptet werden. Lässt man die Rostocker Heide mal außen vor, dann bleibt rein gar nichts für die Stadt. Und dort leben nun mal die meisten Rostocker und nicht in der 20 km entfernten Rostocker Heide! Von vielen unserer Besucher aus anderen Bundesländern hörten wir schon den Kommentar, dass Rostock auf sie sehr zubetoniert wirkt.
    Berlin, Hannover, Dresden, Hamburg etc., überall ist mehr städtisches Grün zu finden als in Rostock. Ein paar Straßenbäume machen es nicht. Es fehlen wirklich größere zusammenhängende Parks und kleine innerstädtische Wälder als Zone der Ruhe und Erholung. Und das wird systematisch in Rostock kaputt gemacht.

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