Fichte - Baum des Jahres im Zoo Rostock gepflanzt

Zum Internationalen Tag des Baumes wurde heute eine Fichte, der Baum des Jahres 2017, vor dem künftigen Polarium im Rostocker Zoo gepflanzt

25. April 2017
Zum Internationalen Tag des Baumes wurde heute eine Fichte, der Baum des Jahres 2017, vor dem künftigen Polarium im Rostocker Zoo gepflanzt - Umweltsenator Holger Matthäus (v.l.), Stadtgrün-Chefin Dr. Ute Fischer-Gäde, Kuratorin Antje Zimmermann, Zoo-Pflanzenexpertin Kristin Jacobi und Forstamtsleiter Jörg Harmut (Foto: Joachim Kloock/Zoo Rostock)
Zum Internationalen Tag des Baumes wurde heute eine Fichte, der Baum des Jahres 2017, vor dem künftigen Polarium im Rostocker Zoo gepflanzt - Umweltsenator Holger Matthäus (v.l.), Stadtgrün-Chefin Dr. Ute Fischer-Gäde, Kuratorin Antje Zimmermann, Zoo-Pflanzenexpertin Kristin Jacobi und Forstamtsleiter Jörg Harmut (Foto: Joachim Kloock/Zoo Rostock)

Mit Baumpflanzungen und weiteren Aktionen, organisiert vom Amt für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege, wurde heute in der Hansestadt Rostock an mehreren Standorten der Internationale Tag des Baumes gewürdigt. Seit 11 Uhr ziert nun auch eine neue Fichte aus der Rostocker Heide das Areal vor dem künftigen Polarium.

Gepflanzt wurde das noch zarte Bäumchen gemeinsam vom Senator für Bau und Umwelt, Holger Matthäus, von der Leiterin des Amtes für Stadtgrün, Naturschutz und Landschaftspflege, Dr. Ute Fischer-Gäde, sowie von Zookuratorin Antje Zimmermann, Zoo-Landschaftsgestalterin Kristin Jacobi und dem Leiter des Rostocker Stadtforstamtes, Jörg Harmut.

Die Fichte (Picea abies), Baum des Jahres 2017, ist die häufigste Baumart Deutschlands und damit für die Forstwirtschaft der bedeutendste Holzlieferant. Ursprünglich ist die Fichte ein Baum der Taiga, natürlich kommt sie in Skandinavien und dem Baltikum bis an den Rand des Ural-Gebirges vor. Eine Zeit lang war die Fichte der beliebteste Weihnachtsbaum, als Maibaum wird sie weiterhin verwendet.

Typisch für diese Baumart sind ein gerader Stamm und ein etagenweiser Astaufbau. Die Fichte wird selten höher als 40 bis 50 Meter, ein Alter um 400 Jahre ist möglich. Die Nadeln sind spitz, stechend und grün, in der Regel vierkantig. Die unscheinbare Blüte erscheint von April bis Mai. Bei den bekannten „Tannenzapfen“, die auf dem Waldboden zu finden sind, handelt es sich um Fichtenzapfen, denn die Tannen werfen ihre Zapfen nie als Ganzes ab. Die Rinde ist anfangs glatt, später grau-braun.

Der am 27.November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossene Internationale Tag des Baumes geht auf Aktivitäten des amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück. In Deutschland wurde er erstmals am 25. April 1952 begangen. Seitdem feiert man den Tag des Baumes jährlich, um die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Quelle: Zoo Rostock, Foto: Joachim Kloock

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