Weltkriegsbombe im Überseehafen entdeckt

Im Überseehafen Rostock wurde unter Wasser eine amerikanische Bombe vom Typ GP 100 entdeckt – in der nächsten Woche ist eine kontrollierte Sprengung geplant

10. April 2020
Weltkriegsbombe im Überseehafen Rostock entdeckt (Foto: Archiv)
Weltkriegsbombe im Überseehafen Rostock entdeckt (Foto: Archiv)

Im Auftrag des WSA Stralsund erfolgte in Vorbereitung von Erweiterungsbaggerungen im Breitling im Überseehafen Rostock, eine computergestützte Messdatenerfassung zur Überprüfung auf großkalibrige Kampfmittel (Bomben ab 50 kg aufwärts).

Während dieser Überprüfungsmaßnahmen wurde eine bezünderte amerikanische Bombe vom Typ GP 100 festgestellt, deren Zünder auf Grund des Zustandes der Bombe nicht entfernt werden kann. Das Objekt liegt in 4,5m Wassertiefe.

Das identifizierte, nicht transportfähige Kampfmittel wird unter Aufsicht und Federführung des Munitionsbergungsdienstes (LPBK M-V) vor Ort beseitigt. Dies erfolgt in Form einer kontrollierten Sprengung.

Die Ausführung des Sprengungsvorganges unterteilt sich in Vorbereitungsphase, Sprengung und Nachkontrolle der Sprengstelle.

„Für die Vorbereitung der erforderlichen Sperrung sind wir in engem Kontakt mit den Landesbehörden, wie z.B. den Natur- und Fischschutzbehörden sowie der Polizei“, so Stefan Grammann, Leiter des WSA Stralsund.

„Die Sprengung ist für den 15.04.2020 in der Zeit zwischen 10:00 und 14:00 Uhr vorgesehen. Als Sicherheitsbereich wird ein Umkreis mit 500 m Radius abgesperrt“, so Grammann weiter.

Quelle: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund

Schlagwörter: Bombe (7)Seehafen (161)

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