Petriviertel wird nach Bombenfund teilweise evakuiert

Nach dem Fund einer Brandbombe aus dem 2. Weltkrieg wird der unmittelbare Umkreis um den Fundort im Petriviertel am kommenden Sonntag vollständig evakuiert

14. Juli 2015
Petriviertel wird nach Bombenfund teilweise evakuiert
Petriviertel wird nach Bombenfund teilweise evakuiert

Die Bergung der Brandbombe im Petriviertel wurde gegen 13.50 Uhr erfolgreich abgeschlossen. Die Munition wurde abtransportiert und wird nun vom Munitionsbergungsdienst unschädlich gemacht.

Damit konnten auch die Evakuierungsmaßnahmen beendet und sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden.

Im Petriviertel wurde bei Bau vorbereitenden Arbeiten ein Metallkörper entdeckt, bei dem es sich um Munition aus dem 2. Weltkrieg handelt. Fachleute im Auftrag des Munitionsbergungsdienstes Mecklenburg-Vorpommern werden die Munition freilegen. Es handelt sich um eine Brandbombe, deren Bergung mit Brandgefahr und Geruchsbelästigungen verbunden sein könnte.

Um Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten, muss am Sonntag (19. Juli 2015) der unmittelbare Umkreis um den Fundort herum im Interesse der größtmöglichen Sicherheit aller Beteiligten vollständig evakuiert werden. Betroffen sind die Anlieger der Straßenzüge Beim Eislager, Gerberbruch, Küterbruch, Oberhalb des Gerberbruches und der Warnowstraße. Ab 11 Uhr wird die Warnowstraße gesperrt sein. Das Evakuierungsgebiet muss bis 12 Uhr verlassen werden. Nach vollständiger Evakuierung beginnt die Räumung der Munition. Die Dauer kann derzeit noch nicht vorherbestimmt werden.

Ab 10 Uhr steht in der Sporthalle im Petriviertel eine Notunterkunft zur Verfügung. Die Straßenbahnen werden ab 12 Uhr die Haltestelle Gerberbruch nicht mehr bedienen. Während der Munitionsbergung ist im betroffenen Abschnitt kein Straßenbahnverkehr möglich, die Rostocker Straßenbahn richtet dann kurzfristig Schienenersatzverkehr ein. Stadtverwaltung und Polizei sind bemüht, alle Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Ein Faltblatt mit detaillierten Informationen erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Gebietes am Donnerstag (16. Juli 2015). Ebenfalls ab Donnerstag ist für Informationen und Nachfragen in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ein Bürgerinformationstelefon der Stadtverwaltung unter Tel. 0381 381-1111 geschaltet. Für zu organisierende Krankentransporte steht die Rufnummer Tel. 19222 zur Verfügung.

In einer vom Stadtamt heute erlassenen Ordnungsverfügung wurde der Räumbereich für die am Sonntag, 19. Juli 2015, im Rahmen der Munitionsbergung im Petriviertel notwendige Evakuierung konkretisiert. Der Sperrbereich gilt für nachfolgend aufgeführte Gebäude und Grundstücke:

  • Beim Eislanger 1 – 6
  • Gerberbruch 1 – 6, 8, 10 – 13
  • Oberhalb des Gerberbruches 3 – 8a
  • Küterbruch 2 – 4, 8a, 8b, 9
  • Am Lohmühlengraben 2a

Quelle: Hansestadt Rostock, Pressestelle

Schlagwörter: Bombe (6)Munitionsbergungsdienst (12)Notunterkunft (6)Petriviertel (16)Polizei (3456)

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