Rostock Seawolves gewinnen bei den Druff! Baskets Braunschweig mit 95:70

Die Basketballer der Rostock Seawolves feiern bei den Druff! Baskets Braunschweig einen Start-Ziel-Sieg und bleiben Tabellenzweiter

16. November 2014
Rostock Seawolves gewinnen bei den Druff! Baskets Braunschweig mit 95:70, Foto: Tobias Hahn (Archiv)
Rostock Seawolves gewinnen bei den Druff! Baskets Braunschweig mit 95:70, Foto: Tobias Hahn (Archiv)

Im Duell zwischen dem Zweiten und Dritten der Tabelle setzten die Rostock Seawolves ein Ausrufezeichen bei den DRUFF! Baskets Braunschweig und gewannen mit 95:70 (53:26). Durch diesen Start-Ziel-Sieg und die Niederlage des Tabellenführers SC Rist Wedel (62:73 in Bochum) haben die Rostocker nun genauso viele Zähler (14) wie die Schleswig-Holsteiner und bleiben Zweiter in der Rangliste. Das Team von Coach Wild legte einen Traumstart hin und führte bereits im zweiten Viertel mit bis zu 35 Punkten. Dieses Polster schmolz bis zum Spielende noch kurzzeitig auf 18 Zähler. Der dritte Auswärtssieg der Saison geriet somit nicht mehr in Gefahr. Yannick Anzuluni (25 Punkte) war erneuter Topscorer der Hanseaten. Auch Tim Vogt (17), Sven Hellmann (12) und Jarrell Crayton (11) punkteten zweistellig. Maurice Pluskota sammelte 16 Punkte für die Hausherren.

Die Wölfe traten mit zehn Spielern bei den Niedersachsen an; Pavel Mokrys jagte bei den EBC Rostock Talents, Jörn Boghöfer konnte aus beruflichen Gründen nicht mitreisen und Niccolò Croci verpasste das Spiel wegen einer Knieverletzung.

Nach einem 12:0-Traumstart der Seawolves gelang den Gastgebern nach über drei Minuten durch einen Freiwurf der erste Punkt der Partie. Die Wölfe, unterstützt von 20 mitgereisten Fans, suchten in der Anfangsphase konsequent den Weg zum Korb und zeigten sich konzentriert mit sicherer Wurfquote. Nachdem die Braunschweiger zunächst ihr Glück von außen suchten, ging der Ball danach öfter in Korbnähe, doch die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern zeigten sich bissig in der Abwehr. Jarrell Crayton dunkte zum 18:7 nach fünf Minuten. Coach Sebastian Wild gab bereits im ersten Viertel allen Spielern Einsatzzeit. Die Wölfe trafen 63 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld und führten nach dem ersten Durchgang souverän mit 28:11.

Der Beutezug des Wolfsrudels setzte sich auch im zweiten Abschnitt fort, als die Rostocker ihren Vorsprung in der 15. Minute auf 30 Punkte (43:13) ausbauten. In der 19. Minute trennten beide Teams sogar 35 Zähler (53:18). Kurz vor der Halbzeit verkürzte Braunschweig mit einem 8:0-Lauf, so dass die Seawolves mit 53:26 in die Kabine gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel geriet der Vorsprung der Wölfe nicht mehr in Gefahr. Alle Seawolves-Spieler punkteten und blieben fokussiert im Angriff. Die Braunschweiger gewannen die zweite Hälfte mit 44:42 und boten somit ein Duell auf Augenhöhe, dennoch reiste das Wolfsrudel mit einer souveränen 95:70-Beute zurück in die Heimat.

Rostock verwandelte 25 von 27 Freiwürfen, traf als Team 52 Prozent aus dem Feld (BS: 37% FG) und leistete sich weniger Ballverluste als die Braunschweiger (15:22). Alle zehn Seawolves-Spieler standen auf dem Feld, erhielten mindestens zehn Minuten Einsatzzeit und trugen sich in die Punktestatistik ein. Topscorer war Yannick Anzuluni mit 25 Zählern und sechs Rebounds. Tim Vogt steuerte 17 Punkte bei. Bei den Braunschweigern erzielte Maurice Pluskota 16 Punkte.

Zitat von Coach Sebastian Wild: „Ein großes Kompliment an das Team. Es war ein hoch verdienter Sieg heute, auch in der Höhe. Wir haben eine erste Halbzeit gespielt, die meiner Ansicht nach bis zwei Minuten vor dem Ende fast fehlerlos war. Wenn nach einem Negativerlebnis wie am letzten Sonntag solch ein 25-Punkte-Sieg herausspringt, zeigt das die Moral und Qualität der Truppe und vor allem die mentale Stärke, die im Team steckt.“

Viertelstände (BS-HRO):
11:28, 15:25, 21:18, 23:24

Punkteverteilung der Rostock Seawolves:
Yannick Anzuluni (25), Jarrell Crayton (11), Jens Hakanowitz (7), Sven Hellmann (12), Tobias Lange (6), Daniel Lopez (4), David Markert (5), Zbigniew Owczarek (2), Ivo Slavchev (6), Tim Vogt (17).

Quelle: Rostock Seawolves, Foto: Tobias Hahn

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