Fähre „Wittow“ pendelt zwischen Warnemünde und Hohe Düne

Auf dem Seekanal zwischen Warnemünde und Hohe Düne pendelt derzeit die Autofähre „Wittow“ – Hintergrund ist der planmäßige Werftaufenthalt der „Breitling“

4. Februar 2020, von
Die Autofähre „Wittow“ pendelt derzeit zusammen mit der „Warnow“ auf dem Seekanal zwischen Warnemünde und Hohe Düne
Die Autofähre „Wittow“ pendelt derzeit zusammen mit der „Warnow“ auf dem Seekanal zwischen Warnemünde und Hohe Düne

Mit der „Wittow“ pendelt derzeit eine ‚neue‘ Fähre auf dem Seekanal zwischen Warnemünde und Hohe Düne. Auf den ersten Blick ist dies leicht zu übersehen, unterscheidet sich die Motorfähre „Wittow“ doch nur durch den Schriftzug von ihren baugleichen Schwesterschiffen „Warnow“ und „Breitling“, die normalerweise auf dieser Strecke verkehren.

Hintergrund ist der planmäßige Werftaufenthalt der „Breitling“, erklärt Detlev Düwel, Vertriebsleiter bei der Weißen Flotte. Bis zum Ende der 8. Kalenderwoche werden Inspektion und planmäßige Wartungsarbeiten bei der Tamsen Maritim Werft in Gehlsdorf durchgeführt. Anschließend geht die „Warnow“ bis zum Ende der 12. Kalenderwoche in die Werft. Bis dahin bleibt die „Wittow“ als Ersatzfähre zwischen Warnemünde und Hohe Düne im Einsatz.

Eigentlich fährt die „Wittow“ auf Rügen und verbindet dort die Insel mit der nördlichen Halbinsel Wittow. Wird die Fähre dort momentan nicht gebraucht? Doch, bekräftig Düwel und erklärt: Nach Wittow verkehrt derzeit die Motorfähre „Stahlbrode“. Sie ist sonst als Rügen-Fähre zwischen Stahlbrode und Glewitz unterwegs. Die Alternative zur Rügenbrücke ist jedoch ein „reines Saisongeschäft“, die Strecke wird erst wieder ab dem 2. April bedient.

Auf der Strecke nach Wittow kann die „Stahlbrode“ problemlos fahren, erläutert Düwel, in Warnemünde würde die deutlich größere Fähre jedoch nicht an die Anleger passen. Daher pendelt jetzt die „Wittow“ über den Neuen Strom, wie bereits vor zwei Jahren einmal.

Die drei baugleichen Fähren „Breitling“, „Warnow“ und „Wittow“ wurden zwischen 1994 und 1996 auf der Oderwerft Eisenhüttenstadt erbaut. Sie sind 38 Meter lang, 11,60 Meter breit und können bis zu 25 Fahrzeuge und 150 Passagiere befördern.

Die aktuell in der Werft liegende „Breitling“ müsste übrigens ab 1994 selbst kurz unter dem Namen „Wittow“ auf Rügen unterwegs gewesen und Ende 1995 als „Breitling“ nach Warnemünde gekommen sein. Das konnte Detlev Düwel so spontan nicht bestätigen – vielleicht erinnert sich ja noch einer unserer Leser.

Fotos der Fähre „Wittow“ zwischen Warnemünde und Hohe Düne

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