Fahrgäste in Straßenbahn mit Messer bedroht
Mit einem Messer bedrohte eine 29-jährige Rostockerin am Ostersonntag Fahrgäste einer Straßenbahn – die polizeibekannte Frau wurde in Gewahrsam genommen
12. April 2020
Am Ostersonntag erreichte die Polizei um 08:05 Uhr der Hilferuf einer 20-jährigen Rostockerin, die neben weiteren Fahrgästen durch eine Frau in der Straßenbahn bedroht wurde. Dabei führte die spätere Beschuldigte ein Messer bei sich, welches sie beim Einsteigen in die Bahn bereits in der Hand hielt.
Sofort alarmierte Beamte des Polizeihauptreviers Rostock-Reutershagen eilten in Richtung der Straßenbahn und konnten die Beschuldigte an der Haltestelle Holbeinplatz antreffen. Dort war die 29-jährige Deutsche bereits durch einen anderen Fahrgast aus der Straßenbahn gedrängt worden. Als die Beamten den Holbeinplatz erreichten, hatte die Beschuldigte das Messer in einem Holster am Gürtel und griff im weiteren Verlauf nach diesem.
Mit gezogener Dienstwaffe forderten die Beamten die 29-Jährige auf, sich auf den Boden zu legen. Der Beschuldigten wurde anschließend das Messer abgenommen und ihr wurden Handfesseln angelegt.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock und dem Amtsgericht Rostock wurde auf Grund eines Atemalkoholwertes von 2,04 Promille sowie einer vermutlichen Beeinflussung von Rauschmitteln eine Blutprobenentnahme durchgeführt. Des Weiteren wurde die bereits mehrfach polizeilich bekannte Rostockerin vorerst in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung wurde eingeleitet.
Quelle: Polizeipräsidium Rostock
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