Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz

Ein mutmaßlicher Autoknacker soll am Sonntagabend in Rostock-Lichtenhagen Polizisten mit einem Messer angegriffen haben – er wurde mit einem Schuss in den Oberschenkel gestoppt

4. Juni 2018
Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz in Lichtenhagen
Schusswaffengebrauch bei Polizeieinsatz in Lichtenhagen

Am 03.06.2018 um ca. 22:30 Uhr meldete eine Bürgerin aus dem Ortsteil Lichtenhagen eine verdächtige Person, die versuche, Kraftfahrzeuge vor ihrem Wohnhaus zu öffnen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand stellten die zuständigen Polizeibeamten vor Ort einen 28-jährigen Beschuldigten fest. Dieser soll die Beamten anschließend mit einem ca. 20 cm langen Messer angegriffen und ihnen gedroht haben, sie „abzustechen“.

Trotz der Androhung des Einsatzes der Schusswaffe soll der Beschuldigte den Angriff fortgesetzt haben, so dass deren Anwendung nach dem für die Beamten ersichtlichen Lagebild erforderlich wurde.

Nach der Abgabe eines Schusses in den linken Oberschenkel des Beschuldigten konnte der Angriff beendet werden. Der Beschuldigte wurde operiert. Sein Gesundheitszustand ist stabil. Die Beamten wurden körperlich nicht verletzt.

Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Staatsanwaltschaft Rostock

Schlagwörter: Lichtenhagen (156)Polizei (3555)Schusswaffe (21)

Das könnte dich auch interessieren:

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Kommentars sowie der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten incl. meiner IP-Adresse gemäß der Datenschutzerklärung zu.