Hansa Rostock empfängt den Chemnitzer FC

Im Ost-Derby gegen Chemnitz ist ein Dreier für Hansa fast schon Pflicht, um Anschluss an die Tabellenspitze zu bekommen

12. August 2012, von
Hansa-Trainer Wolfgang Wolf
Hansa-Trainer Wolfgang Wolf

„Wir tun nichts beschönigen oder unter den Teppich kehren, aber wir sind noch weit weg von Panik und Hektik“, stellt Hansa-Trainer Wolfgang Wolf nach der herben Niederlage in Münster klar.

Nach der zweiten deutlichen Auswärtsniederlage gegen die Preußen haben die Träume vom sofortigen Wiederaufstieg zwar einen Dämpfer bekommen, verloren ist nach vier Spieltagen aber noch nichts. Zum Abschluss der englischen Woche soll gegen den Chemnitzer FC vor heimischer Kulisse auf jeden Fall gepunktet werden.

„Intern sagen wir uns die Wahrheit und analysieren knallhart und sprechen alle Fehler an“, erklärt Wolf. Als Schwachpunkt hat der Hansa-Coach das Abwehrverhalten ausgemacht. „Du gewinnst über die Defensive die Spiele, darin müssen wir uns enorm verbessern“, fordert der 54-Jährige.

An der nötigen Moral mangele es seinen Jungs jedoch nicht: „Die laufen und machen und ackern und tun, die wollen das aber spielerisch lösen, die wollen einfach nur den Fuß hinhalten, die gehen nicht in die Zweikämpfe rein.“ Aggressiver in die Zweikämpfe gehen und Bälle auch schon mal vorne abblocken – was das Abwehrverhalten betrifft, nimmt Wolf auch Sturm und Mittelfeld in die Pflicht.

Tom Weilandt hat gute Chancen, gegen den Chemnitzer FC zum Einsatz zu kommen
Tom Weilandt hat gute Chancen, gegen den Chemnitzer FC zum Einsatz zu kommen

„Ich hoffe, dass wir gegen Chemnitz wieder anders auftreten, dass wir zuhause mit der Unterstützung der Fans mutiger spielen“, so Wolf. „Kompakter stehen, die Zweikämpfe gewinnen und aus der Situation nach vorne spielen“, so soll es heute im Ost-Derby gegen die Sachsen klappen.

Was den Kader betrifft, haben Denis Berger und Rick Geenen mit leichten Adduktorenproblem zu kämpfen, sollten heute jedoch nicht ausfallen. Das gilt auch für Johan Plat, mit dessen Torausbeute Wolf sehr zufrieden ist, der ansonsten aber wie jeder noch „eine Schippe drauflegen“ muss.

Personell könnte es heute einige Veränderungen geben. „Ich hoffe, dass ich die eine oder andere Alternative vielleicht am Sonntag mit Gusche und Weilandt wieder habe“, erklärt Wolf, „zumal Tom Weilandt große Chancen hat zu spielen, weil er einen Schritt nach vorne gemacht hat.“

Zwischen zehn- und zwölftausend Zuschauer werden heute in der DKB-Arena erwartet, Anpfiff ist um 14 Uhr, der MDR überträgt die Begegnung als Video-Livestream im Internet.

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