„Geschützer Raum“ von Zora Rux ist Film des Jahres beim FiSH 2015

Der Kurzspielfilm „Geschützer Raum“ von Zora Rux wurde zum Film des Jahres 2015 beim FiSH Filmfestival gekürt, der Publikumspreis geht an Robert Banning und Verena Klinger für ihren Animations-Film „wHole“

25. April 2015
„Geschützer Raum“ von Zora Rux ist Film des Jahres beim FiSH 2015, Foto: FiSH, Patrick Hinz
„Geschützer Raum“ von Zora Rux ist Film des Jahres beim FiSH 2015, Foto: FiSH, Patrick Hinz

Am 25. April fand die große Preisverleihung im Rahmen des Kurzfilm-Wettbewerbs „Junger Film“, Herzstück des FiSH Filmfestivals, statt. Moderiert von Regisseur Axel Ranisch („Dicke Mädchen“ und „Ich fühl mich Disko“), wurden am 24. und 25. April insgesamt 35 Kurzfilme von jungen Nachwuchs-Filmemachern präsentiert.

Das Ursprüngliche Preisgeld von 9.000 € wurde spontan von Bildungsminister Mathias Brotkorb und Helmut Rohde, Präsident des Rotary Club Heiligendamm, auf stolze 10.000 € aufgestockt. Der Titel Film des Jahres wurde an Zora Rux aus Berlin für den Kurzspielfilm „Geschützter Raum“ vergeben.

Der Film erzählt eine Liebesgeschichte zwischen dem Flüchtling Patrick und dem Berliner Mädchen Sara, die sich zusammen in einer Gruppe für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen. Als die Annäherung der beiden in eine sexuelle Nötigung mündet, ist die Gruppe gezwungen, über ihre Ziele, Ideale und den Preis, den sie dafür zahlen möchte, nachzudenken. Die private Liebesgeschichte bekommt plötzlich eine ungewollt politische Dimension.

Robert Banning und Verena Klinger erhalten den Publikumspreis beim FiSH 2015 für ihren Animations-Film „wHole“, Foto: FiSH, Patrick Hinz
Robert Banning und Verena Klinger erhalten den Publikumspreis beim FiSH 2015 für ihren Animations-Film „wHole“, Foto: FiSH, Patrick Hinz

Weiterhin wurde der Publikumspreis in Höhe von 777 €, gestiftet von der Rostocker Brauerei, an Robert Banning und Verena Klinger für ihren Animations-Film „wHole“ vergeben. Dieses Preisgeld wurde durch eine Sammelkasse, welche das Publikum im Laufe des Festivals selbst gefüllt hat, auf insgesamt 1430,43 € aufgestockt.

Zusätzlich konnte sich Richard Forstmann aus Dresden mit dem Film „Watched“ über den „Sputnik“, ein Filmpreis des Kulturkosmos Müritizkreis e.V., freuen. Der Sputnik ist mit 500 € dotiert.

Anschließend feierten Gäste, Jury und Filmemacher die Preisverleihung, den Höhepunkt des viertägigen Filmfestivals im Stadthafen, mit Livemusik der Band „Smokey Roots“.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Preisen und Delegationen zu Partnerfestivals finden Sie unter www.fish-rostock.de/junger-film

Quelle & Foto: FiSH, Patrick Hinz

Schlagwörter: Film (47)Filmfest (29)FiSH (21)Junger Film (12)MAU Club (64)Stadthafen (271)

Das könnte dich auch interessieren:

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Hiermit stimme ich der Veröffentlichung meines Kommentars sowie der Speicherung und Verarbeitung meiner Daten incl. meiner IP-Adresse gemäß der Datenschutzerklärung zu.