Hansa Rostock unterliegt Holstein Kiel mit 1:2

Holstein Kiel besiegt Hansa Rostock im Ostseeduell mit 2:1 (2:0), zumindest der Klassenerhalt der Kogge ist trotzdem vorzeitig gesichert

6. Mai 2017, von
Hansa Rostock unterliegt Holstein Kiel mit 1:2 (Foto: Archiv)
Hansa Rostock unterliegt Holstein Kiel mit 1:2 (Foto: Archiv)

Hansa Rostock muss sich Holstein Kiel im Ostseeduell mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. Kingsley Schindler brachte die Hausherren durch einen frühen Foulelfmeter in der 3. Minute in Führung und erhöhte zum Ende des ersten Durchgangs auf 2:0. Marcel Ziemer gelang in der 2. Hälfte der Anschlusstreffer, mehr war heute Nachmittag jedoch nicht mehr drin.

Mit 46 Punkten rutscht die Hansa-Kogge auf den 14. Tabellenplatz ab, kann sich aber zumindest über den vorzeitigen Klassenerhalt freuen, nachdem Bremen II gestern Abend gegen Halle nicht über ein 1:1-Remis hinauskam. Mit vier Punkten Vorsprung bleiben die Kieler Störche Tabellenzweiter und untermauern ihre Aufstiegsambitionen.

Die 9.912 Zuschauer, darunter mehr als 2.000 Hansa-Fans, sehen im ausverkauften Kieler Holstein-Stadion eine im Vergleich zur Niederlage gegen Wehen Wiesbaden auf drei Positionen veränderte Rostocker Startelf. Für Amaury Bischoff (gelbgesperrt), Marcus Hoffmann (Bank) und Christopher Quiring (Infekt) stehen Matthias Henn, Michael Gardawski und Timo Gebhart von Beginn an auf dem Platz.

Noch keine zwei Minuten sind gespielt, als der Unparteiische nach dem ersten Kieler Angriff auf den Punkt zeigt. Matthias Henn hatte Marvin Ducksch kurz hinter der linken Strafraumgrenze auflaufen lassen. Kingsley Schindler lässt sich diese Chance nicht entgehen und verwandelt den Foulelfmeter zur frühen Führung der Hausherren (3. Minute).

Im Anschluss geht es deutlich ruhiger auf dem Geläuf zu, bis Timo Gebhart in der 25. Minute nach einem Ballverlust der Kieler zum ersten Abschluss der Rostocker kommt. Keeper Kenneth Kronholm kann den Ball jedoch um den Pfosten lenken. Auf der Gegenseite versucht es Ducksch nach einer missglückten hohen Jänicke-Rückgabe volley von der Strafraumgrenze, verzieht jedoch deutlich (27. Minute).

Nach einem Ballverlust von Joshua Nadeau gibt es eine Doppelchance für die Kieler Störche. Erst knallt ein Schuss von Steven Lewerenz an den Pfosten, dann pariert Hansa-Keeper Marcel Schuhen den Nachschuss von Ducksch (34. Minute). Vier Zeigerumdrehungen später passiert es jedoch. Lewerenz bedient den mitgelaufenen Schindler, der die Kugel aus 18 Metern unhaltbar für Schuhen unter die Latte knallt (37. Minute). Mit dem Stand von 2:0 verabschieden sich die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Beide Teams starten unverändert in den zweiten Durchgang. Kiel kontrolliert die Partie, Torchancen bleiben vorerst jedoch Mangelware. Einen Schuss von Patrick Herrmann kann Schuhen parieren (55. Minute), die Rostocker bleiben offensiv ideenlos.

Hansa-Trainer Christian Brand reagiert und bringt Fabian Holthaus für den heute unscheinbaren Stephan Andrist ins Spiel. Der Wechsel macht sich schnell bezahlt: Nach der ersten Hansa-Ecke, die der eingewechselte Holthaus tritt, setzt sich Marcel Ziemer im Strafraum gegen Ducksch durch und trifft zum 1:2-Anschluss (62. Minute).

Christian Brand möchte zumindest einen Punkt aus Kiel mitnehmen und bringt Soufian Benyamina (für Ziemer) und Ronny Garbuschewski (für Christian Dorda) ins Spiel. Doch für den Ausgleich reicht es bei den jetzt deutlich offensiveren Rostockern nicht.

Mit 46 Zählern stehen die Rostocker nach dem 36. Spieltag auf den 14. Tabellenrang, haben aber zumindest den Klassenerhalt vorzeitig gesichert. Weiter geht es für die Kogge am nächsten Samstag, wenn Rot-Weiß Erfurt zum letzten Hansa-Heimspiel der Saison im Rostocker Ostseestadion zu Gast ist.

Tore:
1:0 Kingsley Schindler (3. Minute, FE)
2:0 Kingsley Schindler (37. Minute)
2:1 Marcel Ziemer (62. Minute)

Aufstellung, FC Hansa Rostock:
Marcel Schuhen (Torwart)
Maximilian Ahlschwede, Matthias Henn, Joshua Nadeau, Christian Dorda (Ronny Garbuschewski, ab 79. Minute)
Dennis Erdmann
Stephan Andrist (Fabian Holthaus, ab 59. Minute), Michael Gardawski, Tobias Jänicke, Timo Gebhart
Marcel Ziemer (Soufian Benyamina, ab 75. Minute)

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