Hansa Rostock unterliegt Wehen Wiesbaden mit 1:3

Bittere Niederlage: Trotz früher Führung unterliegt Hansa Rostock dem SV Wehen Wiesbaden mit 1:3 (1:0) und rutscht auf den 11. Tabellenplatz ab

29. April 2017, von
Hansa Rostock verliert gegen Wehen Wiesbaden mit 1:3 (Foto: Archiv)
Hansa Rostock verliert gegen Wehen Wiesbaden mit 1:3 (Foto: Archiv)

Hansa Rostock verliert das vorletzte Heimspiel der Saison gegen Wehen Wiesbaden mit 1:3 (1:0). Stephan Andrist sorgte per Kopf in der 9. Minute für die frühe Führung, bevor der SVWW die Partie in der Schlussphase durch Treffer von Patrick Funk, Manuel Schäffler und Patrick Breitkreuz komplett drehte. Mit 46 Punkten rutscht die Hansa-Kogge auf den 11. Tabellenplatz.

Die 10.700 Zuschauer im Rostocker Ostseestadion sehen eine im Vergleich zum Sieg gegen Werder Bremen II unveränderte Rostocker Startelf. Noch keine zehn Minuten sind gespielt, als Hansa-Kapitän Maximilian Ahlschwede den Ball in den Strafraum der Gäste bringt, wo Stephan Andrist per Kopf zur 1:0-Führung trifft (9. Minute).

Auf der Gegenseite lenkt Marcel Schuhen einen Distanzschuss von Patrick Mayer über den Querbalken (16. Minute). Dann hat Tobias Jänicke die Riesenchance zum Führungsausbau, nachdem Christian Dorda den Ball gefühlvoll ins Zentrum und in den Rücken der Gästeabwehr spielt. Jänickes Abschluss geht jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (26. Minute).

Nach einer Ecke kommt Wehen-Kapitän Patrick Funk fünf Meter vor dem Rostocker Kasten frei zum Abschluss, haut die Kugel jedoch deutlich übers Tor (30. Minute). Dann haben die Gästefans schon den Torschrei auf den Lippen, als Mayer nach einer Mintzel-Flanke per Hacke trifft, dabei jedoch im Abseits stand (39. Minute).

Amaury Bischoff stoppt einen Konter der Gäste (41. Minute), sieht dafür aber leider seine fünfte Gelbe Karte und wird am nächsten Samstag in Kiel fehlen. Mit dem Stand von 1:0 verabschieden sich die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel hat Jänicke gleich zweimal die Chance zum Führungsausbau, schießt jedoch jeweils knapp am rechten Pfosten vorbei (51./53. Minute). Auf der Gegenseite tritt Philipp Müller die Kugel nach einer unfreiwilligen Hoffmann-Vorlage aus elf Metern klar über den Kasten (55. Minute).

Die Gäste machen jetzt ordentlich druck in der Rostocker Hälfte, bleiben im Abschluss jedoch zu einfallslos. Hansa lauert auf Konterchancen, etwas als Andrist in der 75. Minute knapp vorbeischießt. Fünf Zeigerumdrehungen später lupft er die Kugel nach einer tollen Jänicke-Vorlage über den Kasten.

Dann schlagen die Gäste zu. Nach einem Steilpass kommt Kapitän Patrick Funk 15 Meter vor dem Rostocker Tor frei zum Schuss und versenkt die Kugel zum 1:1-Ausgleich (83. Minute). Der eingewechselte Timo Gebhart vergibt nach einer tollen Jänicke-Vorlage die Chance zur erneuten Führung und im direkten Gegenzug gelingt es Wehen Wiesbaden die Partie zu drehen. Manuel Schäffler köpft die Kugel nach einer Flanke des eingewechselten Patrick Breitkreuz zur Gästeführung ins Netz (90. Minute). In der Nachspielzeit macht Breitkreuz mit dem 3:1 den Sieg der Gäste endgültig klar.

So endet die Partie mit einer bitteren Niederlage für Rostock und Pfiffen der enttäuschten Hansa-Fans. Mit 46 Zählern stehen die Rostocker nach dem 35. Spieltag auf dem 11. Tabellenrang und verpassen es, mit acht Punkten vor der Abstiegszone den Klassenerhalt endgültig klarzumachen. Weiter geht es für die Hansa-Kogge am nächsten Samstag, wenn die Rostocker zum Ostsee-Duell bei Holstein Kiel zu Gast sind.

Tore:
1:0 Stephan Andrist (9. Minute)
1:1 Patrick Funk (83. Minute)
1:2 Manuel Schäffler (90. Minute)
1:3 Patrick Breitkreuz (90+2. Minute)

Aufstellung, FC Hansa Rostock:
Marcel Schuhen (Torwart)
Maximilian Ahlschwede, Joshua Nadeau, Marcus Hoffmann, Christian Dorda
Dennis Erdmann (Michael Gardawski, ab 61. Minute), Amaury Bischoff
Stephan Andrist, Christopher Quiring (Soufian Benyamina, ab 86. Minute), Tobias Jänicke
Marcel Ziemer (Timo Gebhart, ab 68. Minute)

Schlagwörter: FC Hansa Rostock (683)Fußball (653)Sport (920)

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1 Kommentar

  • Zorn sagt:

    Mit so einer Spiellaune wie die Mannschaft sie an den Tag legt kann man im normalen Leben nicht existieren. Für so eine Leistung bekomme ich keinen Lohn. Der Trainer ist nicht sichtbar in der Lage die Lustlosen zu degradieren oder mit dem Vorstand zu ändern. Es ist nicht Hansa .Der Reporter ist nicht objektiv für die Mannschaft er gehört erneuert .

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