Zwei Auszeichnungen für Tourismuszentrale Rostock

Rote i-Marke und QMB-Siegel in der Tourist-Information übergeben

5. November 2012, von
Matthias Fromm und seine Mitarbeiterinnen der Tourist-Information: Beate Hlawa, Karla Bauitz, Sophie Endruscheit, Katrin Pischel und Sarah Bouchard-Dussaubs
Matthias Fromm und seine Mitarbeiterinnen der Tourist-Information: Beate Hlawa, Karla Bauitz, Sophie Endruscheit, Katrin Pischel und Sarah Bouchard-Dussaubs

Der Tourismus in Rostock boomt. Allein 14 Prozent mehr Gäste kamen in diesem Jahr an die Ostseeküste, um hier Urlaub zu machen, Museen zu besuchen oder einfach die Stadt zu erkunden. Für viele ist dabei die Tourist-Information der erste Anlaufpunkt. Die Einrichtung, die seit einem Jahr im Barocksaal am Universitätsplatz ist, kann sich nicht nur über doppelte so viele Besucher wie im Vorjahr freuen, seit heute darf sie auch wieder die rote i-Marke für besondere Beratungsqualität tragen.

Insgesamt 537 Einrichtungen in ganz Deutschland dürfen die vom Deutschen Tourismusverband (DTV) vergebene Auszeichnung tragen. „Zuerst müssen 15 Grundkriterien erfüllt werden, dann werden bei einem geheimen Test noch mal 40 Eigenschaften geprüft“, erklärt Reinhard Meyer, der Präsident des DTV. Geprüft werden vor allem die Ausstattung und die Infrastruktur, das Angebots- und Leistungsspektrum und auch die Informations- und Beratungsqualität. Mit 100 von 120 möglichen Punkten hat Rostock dabei sehr gut abgeschnitten.

QMB-Siegel und rote i-Marke für die Tourist-Information Rostock - Bernd Fischer, Matthias Fromm, Karina Jens und Reinhard Meyer
QMB-Siegel und rote i-Marke für die Tourist-Information Rostock - Bernd Fischer, Matthias Fromm, Karina Jens und Reinhard Meyer

„Es sind nur Kleinigkeiten, die noch verbessert werden können. Ich bin zum Beispiel heute mit der Straßenbahn gekommen und hätte mir gewünscht, in der Langen Straße einen Hinweis auf die Tourist-Information zu erhalten“, berichtet Reinhard Meyer. Auch im Bereich Barrierefreiheit wurde in den letzten Jahren viel getan, doch das Angebot könnte noch verbessert werden.

Das unterstreicht auch Bernd Fischer vom Landestourismusverband: „Rostock ist auf einem sehr guten Weg, vor allem für Rollstuhlfahrer ist schon eine Menge getan worden.“ Nicht umsonst konnte er Rostock heute erstmals mit dem Siegel „Qualitätsmanagement Barrierefreier Tourismus“ (QZB) auszeichnen. Auch die Tourist-Information, die über einen autark zu bedienenden Fahrstuhl verfügt, setzt sich für die einen barrierefreien Urlaub ein.

Nichtsdestotrotz sieht Fischer aber auch hier noch Handlungsbedarf: „Vor allem die Belange von blinden oder sehbeeinträchtigten Besuchern müssen noch stärker berücksichtigt werden.“ So fehlt es unter anderem noch an speziellen Tafeln, die man auch ertasten kann.

Matthias Fromm, Rostocks Tourismusdirektor und Geschäftsführer von Rostock Marketing, nimmt die Auszeichnungen und Verbesserungsvorschläge gerne an. „Ich bin sehr zufrieden mit unserem ersten Jahr hier. Es war die richtige Entscheidung, die Tourist-Information in das Herz der Stadt zu holen.“ Unter den 110.000 Besuchern sind auch zunehmend Einheimische, die besonders das wachsende Angebot, Karten für Kultureinrichtungen und Veranstaltungen zu kaufen, annehmen. Dies sei nur durch die motivierten und kompetenten Mitarbeiter möglich, so Fromm.

Auch in Zukunft soll die Tourismuszentrale weiter der erste Anlaufpunkt für Rostocker und Gäste der Stadt sein. Deshalb wird die Tourist-Information in diesem Jahr auch erstmals an allen Adventssonntagen geöffnet haben, um besonders den Besuchern des Weihnachtsmarktes mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Schlagwörter: Barocksaal (12)Tourismus (80)Universitätsplatz (82)

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