Neuer ärztlicher Direktor am Südstadtklinikum

Jan Roesner übernimmt die ärztliche Leitung von Hans-Christof Schober am Klinikum Südstadt

8. Januar 2019, von
Der neue und der ehemalige ärtzliche Direktor des Klinikums Südstadt Prof. Dr. Jan Roesner und Prof. Dr. Hans-Christof Schober
Der neue und der ehemalige ärtzliche Direktor des Klinikums Südstadt Prof. Dr. Jan Roesner und Prof. Dr. Hans-Christof Schober

Das Südstadtklinikum hat einen neuen ärztlichen Leiter. Zum Jahresbeginn übernahm Prof. Dr. Jan Patrick Roesner die Aufgabe von Prof. Dr. Hans-Christof Schober. Heute überreichte er ihm vor Medienvertretern symbolisch den Staffelstab.

„In den letzten Jahren haben wir Bauvorhaben im Wert von etwa 80 Millionen angeschoben. Da ich mit dem, was wir hier bauen nichts mehr zu tun haben werde, ist es aus meiner Sicht sinnvoll, dass die Kollegen, die darin leben und arbeiten, entscheiden sollen, wie das aussehen soll“, begründet Hans-Christof Schober seinen Rückzug. Als Leiter der Klinik für Innere Medizin, einer der größten im Haus, will der Chefarzt dem Klinikum noch bis zu seinem Ruhestand in zwei Jahren erhalten bleiben. 2007 hatte er diesen Posten angetreten. Vor sechs Jahren übernahm er dann die zusätzliche Verantwortung als ärztlicher Direktor.

„Maßgeblich hat Prof. Schober mit seiner um- und weitsichtigen Art, seinen Erfahrungen und ganz viel persönlicher Kraft dazu beigetragen, dass sich das Haus so positiv entwickelt hat“, bedankte sich Verwaltungsdirektor Steffen Vollrath für dessen Arbeit.

Eine hohe Messlatte habe er gesetzt, würdigte auch sein Nachfolger den Arzt. Der 46-Jährige Leiter der Anästhesiologie und Intensivmedizin möchte dessen Arbeit nun in bewährter Weise fortsetzen. Insbesondere auf ein kollegiales und angenehmes Arbeitsklima legt Jan Roesner viel Wert. Angesichts einer spürbaren Verdrängungsmentalität auf dem Gesundheitsmarkt gelte es sich nach außen hin gut aufzustellen und sich nach innen trotz des harten Wettbewerbs nicht zu zerfleischen, benennt der neue ärztliche Direktor eine wesentliche Herausforderung. Wichtig sei daher ein stabiles Team. „Durch Ausbildung und attraktive Bedingungen wollen wir hart darauf hinarbeiten, dass wir nicht auf Leiharbeitsfirmen, so wie es in anderen Ballungsgebieten bereits Trend ist, angewiesen sind.“

Obwohl das Rostocker Südstadtklinikum im Vergleich zu anderen Krankenhäusern gut da stehe, sei es auch hier schon schwieriger geworden qualifiziertes Personal, insbesondere im intensivmedizinischen Bereich, zu finden.

Eine weitere Herausforderung neben der Stellenbesetzung sind notwendige Erweiterung- und Modernisierungsmaßnahmen des Hauses. „Es kommt viel auf uns zu“, kündigt Steffen Vollrath an. So sollen in den nächsten Jahren in die Notfallaufnahme, die Küche, Betten, Stationen und in das Eltern-Kind-Zentrum investiert werden.

Schon seit 1965 sorgt das Klinikum Südstadt im Großraum Rostock und Teilen Mecklenburg-Vorpommerns für eine fachgerechte medizinische Betreuung. Als Schwerpunkt- und Maximalversorger betreut das Klinikum mit etwa 1350 Beschäftigten und über 500 Betten jährlich rund 30.000 stationäre und teilstationäre sowie 55.000 ambulante Patienten.

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