Cannabiszucht nach Einsatz wegen Ruhestörung sichergestellt
Zu laute Musik führte die Polizei am Nikolaustag in Lichtenhagen zu einer kleinen Cannabiszucht und einem mit Haftbefehl gesuchten Rostocker
7. Dezember 2015
Weil aus einer Wohnung überlaute Musik dröhnte, wählten Anwohner am vergangenen Wochenende den Polizeinotruf. Im Ergebnis des anschließenden Polizeieinsatzes wurde ein mit Haftbefehl gesuchter Rostocker vorläufig festgenommen, eine kleine Cannabiszucht sichergestellt und auch die Musik leiser gedreht.
Der Vorfall ereignete sich am Nikolaustag gegen 22:00 Uhr. Nach der Mitteilung über die Ruhestörung im Stadtteil Lichtenhagen klingelten kurz darauf Beamte des 2. Polizeireviers an der Wohnungstür des Ruhestörers (19).
Der zeigte sich sofort einsichtig und machte die Musik leiser, offensichtlich in der Hoffnung, dass die Beamten nicht den charakteristischen Cannabisgeruch wahrnehmen. Den hatte die Streife allerdings schon beim Betreten des Wohnhauses gerochen. Gegen den Mieter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die sechs Pflanzen samt Beleuchtungsanlage wurden sichergestellt.
Obendrein wurde ein gerade anwesender Bekannter des Wohnungsinhabers mit Haftbefehl (Ersatzfreiheitsstrafe) gesucht. Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Das Gefängnis blieb ihm aber erspart, weil er die Geldstrafe, zu der er verurteilt worden war, bezahlen konnte.
Quelle: Polizeiinspektion Rostock
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